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Michael Spehr (misp.)

Übernahme durch Fitbit : Eine Träne für Pebble

  • -Aktualisiert am

Nach der Übernahme durch den Mitbewerber Fitbit steht Pebble am Ende seines kurzen Lebens. Vor vier Jahren war die gleichnamige Smartwatch ein Meilenstein.

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          Nach der Übernahme durch den Mitbewerber Fitbit steht Pebble am Ende seines kurzen Lebens. Vor vier Jahren war die gleichnamige Smartwatch ein Meilenstein: Stromsparendes E-Paper-Display, lange Akkulaufzeit und ein originelles Design zeichneten die erste Uhr aus. Nur 100 000 Dollar wollte der Hersteller damals über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter von Kunden einsammeln. Es wurden jedoch schnell zehn Millionen Dollar. Ein einzigartiger Rekord, aufgestellt von begeisterten Nutzern. An den Anfangserfolg konnte Pebble nie wieder anknüpfen, und vor allem: Das Handgelenk der Nerds schmückten immer öfter die Produkte der Rivalen.

          Liegt heute eine Pebble neben der Apple Watch, mag man das hässliche Entlein mit der grobschlächtigen Anzeige nicht mehr in die Hand nehmen. Nach der ersten Uhr war das Design aller weiteren schlecht. Fitbit ist nur am Personal und am Wissen des aufgekauften Unternehmens interessiert. Weitere Produkte wird es nicht geben, schon angekündigte sind storniert. Mit dem Wegfall des Ökosystems sind die Uhren kaum noch nutzbar: Aus Hightech am Arm wird Elektroschrott für die Tonne.

          Michael Spehr
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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