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Michael Spehr (misp.)

Überangebot : Huawei wird hektisch

  • -Aktualisiert am

Der chinesische Hersteller Huawei steht für gute Verarbeitungsqualität, pfiffige Software und moderate Preise. Doch nun gerät die asiatische Gerätewelt aus den Fugen.

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          Ein Smartphone von Huawei: Damit macht man nichts verkehrt. Der chinesische Hersteller steht für gute Verarbeitungsqualität, pfiffige Software und moderate Preise. Doch nun gerät die asiatische Gerätewelt aus den Fugen, die Fachleute schütteln den Kopf: Im Mai hat Huawei das P8 als neues Spitzengerät auf den Markt gebracht. Zur IAA kam indes gleich der nächste große Wurf: das Mate S, das zwar in einer Nebenlinie fährt, aber mit seiner technischen Ausstattung zum direkten Rivalen des P8 wird. Stichworte: Amoled Display und Fingerabdruckscanner. Letzteren bringt nun auch das neue Honor 7 der gleichnamigen Huawei-Tochter Honor mit. Ein tolles Smartphone mit sehr ordentlicher Ausstattung, das nur 350 Euro kostet.

          Doch das Verwirrspiel geht noch weiter: Das Mate S mit einem weiteren Extra, nämlich dem druckempfindlichen Display und 128 Gigabyte Arbeitsspeicher, ist zum Jahresende angekündigt. Und dann kommt noch das Nexus 6P von Huawei, das als Android-Referenzgerät von Google in den Vertrieb gebracht wird, es glänzt mit dem Betriebssystem Android 6. Welches Modell für wen? Im Wirrwarr der Ankündigungen und feinen Unterschiede blickt kein Mensch mehr durch. Die Masse macht es eben nicht.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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