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Hifi-Geräte : Der schöne Klang im Einkaufskorb

  • -Aktualisiert am

Flach, aber leistungsstark: Pioneer DV 565 Bild: Pioneer

Wer jetzt auszieht, Weihnachtsgeschenke zu kaufen, hat es nicht leicht: zumindest wenn sein Sinn nach HiFi-Geräten steht. Das Teuerste muß dabei nicht das Beste sein. Universalspieler gibt es zu attraktiven Preisen.

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          Wer jetzt auszieht, Weihnachtsgeschenke zu kaufen, hat es nicht leicht: zumindest wenn sein Sinn nach HiFi-Geräten steht. Denn in der Audio-Mehrkanaltechnik ist der Krieg der Systeme noch in vollem Gang. DVD-Audio und Super Audio CD (SACD) buhlen mit Hilfe ihrer jeweiligen Verfechter unter den Hardware-Herstellern um die Gunst der Käufer. Auch in der Musikindustrie stehen die Fronten beim Thema Surround-Ton noch meist unversöhnlich gegeneinander.

          Kaufentscheidungen sollten also sorgsam überlegt werden. Andererseits sind da die Milliarden von Stereo-CDs in den Regalen der Welt, die Investitionen in moderne Zweikanal-Ausrüstung durchaus noch attraktiv erscheinen lassen. Gute Aufnahmen verdienen eine exzellente Wiedergabe - das haben die unentwegten Anhänger der analogen Langspielplatte längst erkannt und leisten sich Geräte, die früher kaum eine Marktchance gehabt hätten.

          Noch nicht genug Platten

          Ein unzureichendes Sortiment an Platten ist heute kein Argument mehr gegen Mehrkanal-Audio. Im SACD-Format gibt es inzwischen rund 1.400 Angebote, viele auch im Klassik-Bereich und sämtlich hybrid, also auf herkömmlichen CD-Playern abspielbar. Sie kann man also kaufen, selbst wenn man im Moment noch nicht von Stereo zu Mehrkanal wechseln möchte. Auch das DVD-Audio-Lager schiebt ständig neue Aufnahmen nach, reichlich 700 sind schon in den Läden, bis Weihnachten noch erheblich mehr. Hier stehen Rock und Pop im Vordergrund.

          Wer dem Systemstreit aus dem Weg gehen und sich für alles bereithalten will, kann auf Universal-Spieler zurückgreifen. Sie bekommt man inzwischen schon zu erschwinglichen Preisen: Das beweisen Geräte wie der Denon DVD 1.400 für 550 Euro oder der Pioneer DV 565 für 380 Euro. Sie geben SACDs genauso problemlos und klangschön wieder wie DVD-Audios, verstehen sich aber auch auf Video-DVDs und Stereo-CDs. Wer sich dagegen schon auf ein System festlegen will oder kann, der wird im SACD-Bereich bei Sony, Philips und Marantz fündig, auf dem DVD-Audio-Feld bei Herstellern wie Panasonic/Technics, Kenwood und JVC, aber auch bei Pioneer und Denon.

          Qualität reicht nicht aus

          Freunde der herkömmlichen Zweikanal-CD seien vor den Versprechungen gewarnt, die billige (Video-)DVD-Spieler begleiten. Gewiß können solche Geräte auch Audio-CDs wiedergeben, doch keinesfalls in der Qualität, die ein spezialisierter CD-Player - erst recht in den gehobenen Preisregionen - zuwege bringt. Einen dieser Art sollte man sich also leisten, wenn man möglichst alles aus seinen CD-Schätzen herausholen will. Pleite geht man daran nicht: Schon von 1.000 Euro an aufwärts bekommt man Modelle, die von den Fachtestern zur höchsten Qualitätsstufe gerechnet werden, und von 400 bis 1.000 Euro ist man klanglich bereits sehr gut aufgestellt. Wer ein übriges tun will, kann ein CD-Laufwerk mit einem separaten Digital-Analog-Wandler kombinieren. Diese - natürlich teurere - Arbeitsteilung tut der Wiedergabequalität gut, ebenso die räumliche Trennung der Funktionen.

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