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Wempe : Noch mehr Zeitmeister

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Wempes neue Damen-Kollektion Manchette Bild: Hersteller

Mit den Zeitmeistern hat Wempe in einer auch für Normalverdiener noch erschwinglichen Preisregion mittlerweile eine starke Position. Bisher gehörten zur Kollektion nur runde Herrenuhren, jetzt kommt die Damenserie Manchette dazu.

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          Seit fünf Jahren baut Juwelier Wempe seine eigenen Uhren: Zeitmeister heißt die Linie, die in Glashütte gefertigt und dort auch gleich Chronometer-zertifiziert wird. Mit den Zeitmeistern hat Wempe in einer auch für Normalverdiener noch erschwinglichen Preisregion mittlerweile eine starke Position und will diese weiter ausbauen. Bisher gehörten zur Kollektion nur runde Herrenuhren, die auch von Damen getragen werden, wie man weiß, aber jetzt kommt eine dezidierte Damenserie mit Namen Manchette dazu. Eingedenk der Tatsache, dass die erfolgreichsten Damenuhren der jüngeren Geschichte rechteckig sind (etwa die Cartier Tank), kommen die Manchette gleich in zwei Größen mit einem deutlich rechteckigen Edelstahlgehäuse von 22,5 × 34 oder 25 × 36 Millimeter, das für guten Tragekomfort leicht gerundet ist.

          Es gibt eine Vielzahl von Versionen, gemeinsam ist ihnen ein Perlmuttzifferblatt mit drei kalligraphisch gestalteten römischen Ziffern und eine Kleine Sekunde auf Position „6“, überdacht von einem gewölbten Saphirglas. Innen schwingt ein Eta-Quarzwerk. Sehr gelungen ist der Anschluss der Edelstahlbänder, sie lassen das Gehäuse wie ein Schmuckelement erscheinen. Je nach Geschmack und Budget lassen sich die Manchette puristisch mit Lederband ordern, hier beginnt die Preisliste bei 795 Euro, oder mit hochglanzpolierten Stahlbandmodellen (mit Faltschließe), wahlweise mit Streubrillanten als Indexe oder Brillantstreifen links und rechts am Gehäuse. Das Ganze gibt es auch vergoldet, die Preisliste der insgesamt 16 Modelle endet bei 2995 Euro für die größere vergoldete Manchette mit Brillantstreifen. Zwischen August und Oktober erscheint die Zeitmeister Damen-Kollektion in den Wempe-Niederlassungen.

          Eingravierte Sternwarte von Glashütte

          Bei den Zeitmeistern für Herren verstärkt eine Version mit Großdatum und zweiter Zeitzone das Angebot. In ihrem Edelstahlgehäuse mit 42 Millimeter Durchmesser und 13,7 Millimeter Höhe steckt ein Automatikwerk mit 42 Stunden Gangreserve, ebenfalls nach DIN Chronometer-zertifizert. Unter dem Saphirglas liegt ein wahlweise versilbertes oder schwarzes Zifferblatt mit Indizes, das gut ablesbare Datumsfeld unterhalb des „Wempe“-Schriftzugs bei „12“ hat als Gegenpart die zweite Zeitzone mit Stunden- und Minutenzeiger bei der „6“. Über die Krone werden Zeiger, Schnellschaltung fürs Datum und die Zeitzone bedient. Das Gehäuse ist verschraubt und bis 5 bar wasserdicht, es ist mit Leder- oder Stahlband zu haben. Die Preise liegen bei 2275 und 2285 Euro, Marktstart ist im Oktober.

          Für Globetrotter: Zeitmeister mit Großdatum und zweiter Zeitzone
          Für Globetrotter: Zeitmeister mit Großdatum und zweiter Zeitzone : Bild: Hersteller

          Während die im Vorjahr präsentierte Fliegeruhr wie fast alle Nachfahren dieser Gattung ein automatisches Werk enthält, kommt in diesem Jahr eine ganz traditionelle Version mit Handaufzug - wie bei den historischen Vorlagen. Es stammt von Unitas und läuft nach einmal voll Aufziehen 46 Stunden. Auch das Gehäuse orientiert sich mit seinem Durchmesser von stattlichen 45 Millimetern (13 Millimeter hoch) an den Vorläufern. Auf dem schwarzen Zifferblatt leuchten die arabischen Ziffern ebenso wie die stählernen Zeiger, bei der „6“ dreht sich eine Kleine Sekunde. Das mattierte Edelstahlgehäuse hat einen verschraubten Boden mit dem eingravierten Motiv der Sternwarte von Glashütte, in der die Chronometer-Prüfstelle residiert. Es ist bis fünf bar wasserdicht. Mit einem schwarzen Lederarmband ist die Fliegeruhr mit Handaufzug von Oktober an für 1575 Euro im Fachhandel erhältlich.

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