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Der richtige Fahrradträger : Ja, mir san mit’m Radl da

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Hochräder: Auf dem Dach stört die Last nicht weiter – bis man sie vor der niedrigen Durchfahrt vergisst. Bild: Mauritius

Besser hinten dran als oben drauf? Und was ist bei E-Bikes zu beachten? Für den Transport von Fahrrädern am und im Auto gibt es viele Möglichkeiten – und einige Fallstricke.

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          Eine der Sparten, die während der Corona-Pandemie ein kräftiges Plus verbuchen konnte, ist die Fahrradbranche. Mit 79,1 Millionen Zweirädern lag der Bestand in Deutschland 2020 so hoch wie nie zuvor. Vor allem Räder mit elektrischer Pedalunterstützung bis 25 km/h, also die oft als E-Bikes bezeichneten Pedelecs, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Ihr Anteil an allen in Deutschland verkauften Fahrrädern lag im vergangenen Jahr bereits bei knapp 39 Prozent. Wer will, kann für ein Elektrorad ordentlich Geld ausgeben, wir haben Angebote von 1750 bis knapp 13.000 Euro ausgemacht. Beginnt der Radausflug nicht direkt vor der Haustür oder soll der Drahtesel mit in den Urlaub genommen werden, dann stellt sich die Frage nach der korrekten und sicheren Beförderung. Für den Transport mit dem Auto bieten sich verschiedene Möglichkeiten an.

          Wer mit einem ausreichend großen Fahrzeug unterwegs ist, kann sein Rad natürlich einfach in den Laderaum legen oder es mit Spanngurten in der Fahrerkabine befestigen, erst recht, wenn es sich um klappbare Exemplare handelt. Für wertvolle Räder empfehlen sich spezielle Innenraumträger, die bei umgeklappten oder ausgebauten Rücksitzen am Kofferraumboden fixiert werden. Je nach Fahrzeug(höhe) und Trägermodell lassen sich bis zu vier Fahrräder transportieren, nicht immer müssen deren Vorderräder ausgebaut werden. Vorteile dieser Art der Beförderung: Die kostbare Fracht bleibt vor Transportschäden, Witterungseinflüssen und Diebstahl geschützt, die Fahreigenschaften des Autos ändern sich nicht, und in puncto Höchstgeschwindigkeit gibt es keine Einschränkung. Die Nachteile liegen auf der Hand: für Mitreisende und Gepäck bleibt wenig Platz. Die Sicht nach hinten wird beeinträchtigt. Und schlammverdreckte Räder im Innenraum sind auch nicht jedermanns Sache.

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