https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/technik/siemens-eq900-so-schlaegt-sich-der-kaffeevollautomat-im-test-18475477.html

Kaffeevollautomat im Test : Voll teuer

Am Limit: Mit der EQ 900 spielt Siemens preislich in der absoluten Oberklasse. Die etwas günstigere EQ 9 sieht sehr ähnlich aus. Bild: Hersteller

Kaffeevollautomaten sind mehr als nur ­Maschinen. Sie sind Statussymbole in der Küche. Hersteller werben mit exklusiven Eigenschaften. Wie etwa Siemens mit der EQ 900 für 3000 Euro.

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          Über Geld redet man nicht. Jetzt aber schon. Es geht um 3000 Euro. Diese Summe verlangt Siemens für seinen Kaffeevollautomaten EQ 900. Nun dürfte selbst jenen der Espresso im Hals stecken bleiben, die vor drei Jahren geschluckt haben, als sie an dieser Stelle den Test der Maestosa von De’Longhi für 2500 Euro gelesen haben. Siemens ist nicht allein in dieser Preisliga. So kostet etwa die Giga 10 von Jura ebenfalls 3000 Euro. Mieles CM 7750 ist sogar noch einmal 400 Euro teurer.

          Marco Dettweiler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Damit die Kunden auf den exklusiven Geschmack kommen, locken die Hersteller mit zwei Bohnenbehältern, also zwei Mahlwerken, damit unterschiedliche Sorten oder Röstungen verwendet werden können. Über üppige Farbdisplays können Dutzende Getränkevariationen angetippt, gespeichert und unter Namen abgelegt werden. Mit einer App lassen sich die Maschinen ebenso steuern. Extravagantes Design macht die Geräte zum Statussymbol in der Küche. Abnehmbare Milchbehälter oder Aufsätze mit Schlauch für Tüten oder Flaschen vereinfachen das Aufschäumen.

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