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Siebträgermaschinen im Test : So läuft’s mit Espresso auch im Kleinen

Mit Siebträgern läuft’s immer noch am besten. Bild: Hersteller

Siebträgermaschinen müssen weder groß noch teuer sein. Schmeckt der Espresso aus den Kompakten genauso gut? Wir haben vier Maschinen ausprobiert.

          9 Min.

          Jetzt mal unter uns: Wie viele Espressi machen Sie täglich mit ihrer großen, teuren Siebträgermaschine? Zwei? Vier, weil der Ehepartner auch einen Doppelten am Morgen trinkt? Okay, am Wochenende vielleicht sechs kleine Schwarze. Keine Frage, die Objekte der Begierde von La Marzocco, ECM, Rocket oder Vibiemme sehen wunderschön aus mit ihren verchromten Gehäusen. Dampfdüsen, Manometer, Drehgriffe, Lämpchen und Kippschalter lassen gerade das Herz des Mannes höherschlagen. Dafür nimmt so eine Maschine auf der Küchenablage viel Platz und auf dem Konto viel Geld weg. Solche Geräte kosten schnell mal mehr als 2000 Euro. Auch wenn die Ehefrau gerne Cappuccino trinkt, hätte sie vermutlich in der Küche lieber eine kleinere Maschine stehen.

          Marco Dettweiler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Es gibt sie, die kleinen und kompakten Siebträgermaschinen. Wir haben vier ausprobiert: La Specialista von De Longhi für 800 Euro, die Lumero Espresso von WMF für 220 Euro, die Express von Zuriga für 1540 Euro und die Dedica Style von De Longhi für 150 Euro. Drei Modelle sind etwa halb so groß wie die mächtigen Maschinen aus Italien. Zuriga mag es ganz minimalistisch und verzichtet sogar auf die Milchaufschäumdüse.

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