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Rasierapparate : Der Rasierapparat wird zum High-Tech-Tool

Stets frisch und sauber: Der Braun Activator 8595 mit Reinigungsstation Bild:

Die Rasur ist so alt wie die Menschheit selbst. Benutzten die Männer der Steinzeit noch Feuersteinklingen, so kann man(n) heute auf einen elektronischen Spitzenrasierer von Braun, den Activator 8595, mit einer eigenen Reinigungsstation zugreifen.

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          Die Rasur ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon die Männer der Steinzeit entfernten ihre Gesichtsbehaarung mit Feuersteinklingen, sagen die Archäologen. Eine scharfe Klinge und handwerkliches Geschick waren dabei stets erforderlich. Erst am Anfang des 20. Jahrhunderts machten elektrische Rasierer die tägliche Männerarbeit ein bißchen einfacher. Um 1939 kamen die ersten Geräte mit oszillierenden und rotierenden Schersystemen auf den Markt. Eine Generation später konnte Pussy Galore dem berühmten Spion Ihrer Majestät entgegenhauchen: „Sie lieben doch eine scharfe Rasur, Mister Bond." Da hatte die Assistentin des schlimmen Film-Bösewichts Goldfinger sicherlich schon einen elektrischen Rasierer im Reisegepäck. Bis heute sind die Ansprüche gewachsen: Die möglichst sanfte Rasur soll zu einer tunlichst glatten Haut führen. Die Hersteller haben auch deshalb den einfachen Scherkopf durch einen doppelten ersetzt und einen zusätzlichen Schneider zwischen den Scherfolien installiert.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Vor drei Jahren präsentierte Braun mit dem Clean&Charge-System eine weitere Neuerung. Man hatte festgestellt, daß viele Rasierer nur unzureichend gereinigt werden. Abhilfe schafft eine aufwendig konstruierte Ladestation mit einer Kartusche, die eine alkoholhaltige Flüssigkeit enthält. Steckt man den Rasierer kopfüber dort hinein, wird er mit der Reinigungsflüssigkeit durchspült. Die Prozedur soll Hautfett, Bartreste und Staubpartikel entfernen. Zudem werden alle beweglichen Teile des Geräts geschmiert, weil die Lösung auch ein bißchen Fett enthält. Diese Idee haben wir damals mit dem Braun Synchro ausprobiert, und nun sind ganz neue Apparate auf dem Markt, die ebenfalls von der innovativen Reinigungstechnik profitieren. Wir haben uns jetzt das Spitzenmodell Activator 8595 angesehen.

          Für den stolzen Preis von 250 Euro erhält man zunächst einen exzellenten Handrasierer. Er liegt gut in der Hand, hat einen Schalter für zwei Schnittstufen sowie den ausfahrbaren Langhaarschneider und nutzt moderne, schnurlose Akkutechnik. Auf dem kleinen Display wird nicht nur der Ladestand des wechselbaren Akku-Kraftspenders angezeigt. Hier lassen sich auch Daten wie die Dauer der vorigen Rasur, die Gesamtzahl aller Rasuren mit dem Gerät und einige Wartungsinformationen ablesen. Spötter werden jetzt gewiß nach einer Infrarot- oder Bluetooth-Schnittstelle fragen, um die Daten kabellos zum Notebook zu befördern, wo sie der Statistik-Freak in eine Excel-Tabelle einliest. So weit geht Braun nicht. Voll aufgeladen, hält der Akku deutlich länger als beim Vorgängermodell: Selbst auf eine zweiwöchige Reise muß man das Ladeteil nicht mitnehmen. Der in alle Richtungen bewegliche Scherkopf hat vier unterschiedlich große Scherfolienöffnungen in fünf Positionen. Braun meint, daß damit mehr Barthaare in weniger Zügen erfaßt werden. In der Tat ist die Rasur äußerst sanft und zugleich sehr gründlich. Hautreizungen waren selbst an empfindlichen Stellen nicht festzustellen.

          Auch bei der Reinigungsanlage tat sich einiges. Früher hatte die Station einen nach oben herausragenden Ausleger, der den kopfüber stehenden Rasierer mit Strom versorgte. Die neue Anlage kommt ohne dieses sperrige Detail aus. Zwei Kontakte auf der Rückseite des Rasierers dienen der Stromversorgung. Weiterhin neu ist die Möglichkeit, den Füllstand der Kartusche außen an der Ladestation abzulesen. Sie reicht für etwa 40 Reinigungsvorgänge und kostet rund 7 Euro. Daß die Station nun den Verschmutzungsgrad des Rasierers erkennt und automatisch eines von vier Reinigungsprogrammen wählt, ist ebenfalls ein hübscher Gimmick. Nach der Reinigung wird der Rasierer automatisch getrocknet. Auf diese Weise erhält man jeden Tag einen frischen Rasierapparat.

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