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Chronotimer von Porsche : Die Gene der Siebziger

  • -Aktualisiert am

Porsche fürs Handgelenk Bild: Hersteller

Porsche Design hat eine neue Strategie entwickelt und baut Uhren in eigener Regie. Nach zwei Erstlingswerken folgt nun ein sportlicher Chronograph: der Chronotimer Series 1.

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          Den Begriff „zeitlos“ verkörpert kaum eine Armbanduhr besser als der erste Chronograph P 6510 von Ferdinand Alexander Porsche aus dem Jahr 1972. Diese Uhr war anders als alle anderen dieser Zeit: komplett schwarz vom Armband über das PVD-beschichtete Edelstahlgehäuse bis zum Zifferblatt. Vergleicht man Uhrenmodelle aus dieser Zeit mit dem P 6510, hat man dort ein heute unverkäufliches Design, hier eine Gestaltung, die nach mehr als 40 Jahren noch modern wirkt.

          Nach der Zusammenarbeit mit anderen Uhrenmarken, zuletzt Eterna, die nach China verkauft wurde, hat Porsche Design jetzt eine neue Strategie entwickelt und will Uhren in eigener Regie bauen, will eine exklusive, auf Design fokussierte Nischenmarke werden.

          Der erste Schritt hierzu war die Gründung der Porsche Design Timepieces AG 2014 in Solothurn. Deren Fingerübung waren zwei neue Uhren noch im Gründungsjahr, nun hat die Marke zwei weitere Uhrenlinien präsentiert. Schon im Juli startete die Chronotimer Series 1, ein komplett in Eigenregie bei der AG entwickelter und in der Schweiz produzierter sportlicher Chronograph. Er, beziehungsweise die Serie, hat nicht nur die Gene des allerersten Porsche-Zeitmessers, sondern auch die der zweiten Porsche-Uhren-Ikone, der ersten Titanuhr der Welt, die Alexander F. Porsche 1980 präsentierte. Jede Uhr von Porsche Design hat heute ein Gehäuse aus diesem Material, wahlweise beschichtet.

          Die Varianten der Series 1 unterscheiden sich durch die Farben von Lünette (auch Roségold) und Zifferblatt (blau, schwarz) sowie das Material der Armbänder (Hightech-Gewebe, Titan, Kautschuk). Allen gemeinsam ist der Gehäusedurchmesser von 42 Millimeter bei knapp 15 Millimeter Höhe und das Automatikwerk Eta Valjoux 7750. Es treibt drei Zeiger und die Anzeigen der drei Hilfszifferblätter an sowie die Datumsanzeige bei der „3“, die unter gewölbtem und doppelt entspiegeltem Saphirglas gut abzulesen sind. Je nach Modell ist die Farbe Rot auf Totalisatoren, Zeigern und Drückern verteilt, eine Reverenz an den sportlichen Bezug, die Krone ist verschraubt.

          Auch die Tachymeterskala auf der Lünette darf bei dieser Uhr nicht fehlen. Die Gangreserve liegt bei 48 Stunden. Durch den geschwärzten Saphirglaseinsatz im verschraubten Gehäuseboden kann man den energieoptimierten Rotor von Porsche Design betrachten. Das Gehäuse ist bis fünf bar wasserdicht. Die Chronotimer Series 1 kosten zwischen 3950 und 6950 Euro und sind in den Porsche Design Shops oder online zu haben.

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