https://www.faz.net/-gy9-9lgv9

Plattenspieler im Test : Atmosphärisches aus allen Rillen

  • -Aktualisiert am

Plattenspieler Alva TT Bild: Hersteller

Der Plattenspieler Alva von Cambridge Audio spielt in jeder Technik-Umgebung und funkt sogar über Bluetooth. Was bleibt da vom Mythos des feinen Vinylklangs?

          3 Min.

          Alles, was Sie benötigen, ist eine Schallplatte, sagt das englische Traditionshaus Cambridge Audio – und spricht damit von seinem neuen Plattenspieler Alva TT. Der Scheibendreher von der Insel, dessen Typenbezeichnung an den Vornamen von Meister Edison gemahnt, passt nahtlos in moderne Elektronik-Umgebung. Er braucht keinen betagten Verstärker als Spielpartner, der noch einen speziellen Phono-Eingang hat. Und er funkt den Ton, wenn er soll, sogar über Bluetooth an passende Lautsprecher.

          Die Idee zu solchen Produkten ist ja nicht abwegig. Der Vinylkult lebt, die phonotaugliche HiFi-Ausrüstung stirbt allmählich aus, und der Musikfunk ist heute überall zu Hause. Sony etwa hat schon seit geraumer Zeit einen ähnlich ausgestatteten Plattenspieler im Programm. Nur: Der Apparat der Japaner gehört mit seinem Preis von 250 Euro eher der Einsteigerklasse an, zugeschnitten auf die Etats eines jungen Publikums, das sich nicht mehr mit Anschlussfragen aus verflossenen Jahrzehnten herumschlagen will. Das Cambridge-Modell dagegen zielt auf arrivierte Genießer. Das verrät nicht nur der Preis von 1700 Euro, sondern auch der Zuschnitt des Geräts.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Besuch in Malvern Link : Morgandämmerung

          Er sieht aus wie vor mehr als 80 Jahren, doch steht der jüngst vorgestellte Morgan Plus Six für den Beginn einer neuen Zeit. Aber keine Sorge: Moderne Autos werden die Kerle in Malvern Link auch künftig nicht bauen.