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Neuigkeiten von der IFA : Gruß aus der Küche

Dürfte einem Konkurrenten nicht so gut gefallen: der Cookit von Bosch Bild: Dettweiler

Sie haben noch Platz in der Küche oder Lust auf neue Geräte? Wir haben ein paar Vorschläge. Frisch von der IFA serviert.

          Wer sich eine neue Küche einrichtet, kann es sich leichtmachen und auf einen einzigen Hersteller setzen. Mit Geräten von Miele, Bosch, Siemens, AEG und anderen lässt sich die Küche qualitativ hochwertig ausstatten. Weil die Anbieter um das hohe Niveau der Konkurrenz wissen, wollen sie die Kunden an sich binden, indem sie die eigenen Geräte miteinander vernetzen, das Smartphone wird zur Kommunikationszentrale.

          Connect, connect, immer ist alles connected. Wie wäre es mal damit: Vergessen Sie connect! In der Küche sind andere Qualitäten wichtig.

          So entdeckt man auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin zum Beispiel immer wieder diese riesigen Kühlschränke mit zwei Türen nebeneinander, Side-by-Side genannt. Die gibt es mittlerweile von einigen Herstellern. LG hat früh damit angefangen und mittlerweile in Deutschland die Marktführerschaft übernommen.

          Side-by-Side-Kühlschrank von LG

          Die Spitzenmodelle nähern sich schon mal der 4000-Euro-Grenze. An Ideen mangelt es den Koreanern nicht. Mit Instaview können Hungrige und Durstige schon seit einigen Jahren in LG-Kühlschränke schauen, ohne sie zu öffnen. Man klopft zweimal an die Scheiben, dann geht innen das Licht an. Dazu passt Door-in-Door. Hat man sein Bier im vordersten Fach plaziert, öffnet man einfach die Tür, die vor der eigentlichen Kühlschranktür sitzt, und holt es heraus. Dadurch entweicht nur in diesem Zwischenraum die Kälte.

          LG ist in Deutschland Markführer bei den Side-by-Side-Kühlschränken

          Üblicherweise sind Side-by-Side-Geräte so aufgebaut, dass auf einer Seite Lebensmittel gekühlt und dieselben auf der anderen eingefroren werden. Das hat den Nachteil, dass sich bücken muss, wer nach dem Salat im untersten Fach greift. LG hat nun auch eine French-Door-Lösung im Angebot. Dabei verteilt sich Kühlen und Gefrieren nicht mehr auf links und rechts, sondern auf oben und unten. Das sieht nach einer rückenschonenden Aufteilung aus, da der Griff zum Tiefgefrorenen seltener ist als der Griff zum Gekühlten.

          Multifunktionsmaschine Cookit von Bosch

          Soll mit den Lebensmitteln aus dem Kühlschrank gekocht werden, ist Bosch zur Stelle. Nicht nur mit Kochfeldern, Backöfen und Herden, die seit vielen Jahren zum Standardsortiment gehören, sondern Anfang des nächsten Jahres auch mit einer Küchenmaschine mit Kochfunktion. Der Preis steht noch nicht fest, wird aber wohl jenseits der 1000 Euro liegen. Der Cookit erinnert stark an den Thermomix von Vorwerk oder Prep & Cook von Krups, also an all jene Maschinen, die einen Topf haben, in dem geschnippelt, gewogen, gekocht, gerührt und gebraten wird. Fünf Jahre hat Bosch gebraucht, bis sie ihn als „Weltneuheit“ auf der IFA vorstellen konnten. Das war genügend Zeit, um ein paar exklusive Funktionen zu entwickeln.

          Mit dem Cookit von Bosch kann man so ziemlich alles machen.

          So soll der Cookit als einziges Gerät am Markt das Bratgut bis 200 Grad erhitzen können. Bosch verspricht, dass vier Rinderfilets in den Topf mit siebzehn Zentimeter Durchmesser passen. Er kann übrigens nicht nur hoch-, sondern auch konstant einheizen. Auf ein Grad genau in dem Bereich zwischen 37 und 200 Grad Celsius halte der Cookit die Temperatur, wird versprochen. Damit lässt sich das Fleisch vor dem Anbraten mit der Sous-vide-Methode garen. Und der Cookit ist natürlich auch connected mit der Home-Connect-App von Bosch. Wir halten das für Unfug und empfehlen die Bedienung über das übersichtliche Menü am Gerät selbst.

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