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Nautilus von Patek Philippe : Panik am Bullauge

  • -Aktualisiert am

Nautilus Referenz 57II/Ia-010 Bild: Hersteller

Die Uhrenmanufaktur Patek Philippe stellt ihr Erfolgsmodell Nautilus Referenz 5711/1A-010 ein. Für Fans bleibt die Zeit stehen. Die Preise auf dem Graumarkt schießen in die Höhe.

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          Selten machte die Einstellung eines einzelnen Uhrenmodells so viel Wind. Der Blätterwald, speziell im Uhrenland Schweiz, rauscht gewaltig. Mit einem Unterton von Entsetzen und Enttäuschung schallt es: Die Nautilus wird eingestellt. Das stimmt und stimmt nicht. Die Modellreihe lebt weiter. Eingestellt wird eine Variante: die Dreizeigeruhr mit Stahlgehäuse, integriertem Stahlband und blauem Zifferblatt, die bei Patek Philippe unter der Referenz 5711/1A-010 geführt wird. Weil aber vor einem Jahr schon die Referenz 5711/1A-011 mit weißem Zifferblatt eingestellt wurde, ist die Stahlsportuhr nun Geschichte.

          Dabei hatte genau mit einem solch reduzierten Modell diese Modellreihe begonnen. Man schrieb das Jahr 1976, als die für ihre bemerkenswerten Komplikationen und flachen, eleganten Golduhren bekannte Manufaktur auf der Messe in Basel ihre erste Sportuhr mit Gehäuse und Band aus Edelstahl präsentierte, die keineswegs günstiger war als eine Golduhr. Was unter Freunden des Hauses, gelinde gesagt, leichte Irritationen auslöste. Die Nautilus war aber auch nicht zwingend für sie gedacht. Wohl aber war sie geeignet, dem Genfer Traditionshaus ein moderneres Image zu verleihen und obendrein neue Kunden zu gewinnen. Das Risiko war überschaubar. Schließlich ging der Wettbewerber Audemars Piguet mit der Royal Oak schon vier Jahre zuvor an den Start und hatte die Luxus-Stahluhr hoffähig gemacht.

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