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Messe Ispo 2020 : Fasern for future

Breite Spur, schmaler Fußabdruck: Freerideski Sender Ti von Rossignol

Derweil lassen es die Skihersteller noch ruhig angehen, was das Verbauen von Solarzellen und auch das Trommeln mit dem Prädikat „Nachhaltig“ angeht. Rossignol stellt die Ausnahme dar mit der Ankündigung, sich um die Verringerung seines CO2-Fußabdrucks bemühen und der Verwendung umweltschonender Materialien mehr Beachtung schenken zu wollen. Die für den Winter 20/21 angekündigte Freeride-Baureihe Blackops mit dem sandfarbenen Flagschiff Sender Ti soll schon einmal vorbildlich sein hinsichtlich der Auswahl der Rohstoffe und des Abfallaufkommens.

Mit Köpfchen: Head verwendet Piezo-Elemente zur Dämpfung der Skier

Um das Spaßaufkommen macht sich K2 mit seiner neuen Pisten-Linie Disruption verdient (Technik und Motor vom 28. Januar). Fischer setzt mit dem Racecarver RC4 CT („Waffe“) kompromisslos Härte und Dynamik. Head nutzt jetzt vor und hinter der Bindung verbaute Piezoelemente und elektrische Leiter im Ski, um feine Schwingungen zu unterbinden, Kantengriff und Laufruhe zu steigern; die Österreicher sind so überzeugt von ihrem EMC (Energy Management Circuit) genannten System, dass sie sowohl die Supershape-Baureihe als auch die hochsportlichen Worldcup-Rebels-Modelle damit ausstatten. Blizzard nutzt ein exquisites Holzkern-Konstruktionsverfahren zur Verbesserung des Fahrverhaltens seiner Allmountain-Haudegen Brahma 88 und Bonafide 97.

Teure Kohle: Aufwendig hergestellte Edelversion (rechts) des Deacon 84 von Völkl

Völkl bietet zum nächsten Winter eine äußerst aufwendig gefertigte Edel-Version seines Erfolgsskis Deacon 84 an und bringt, tataa!, sämtliche Racetiger im legendären Zebramuster-Design der Renntiger von anno dunnemals.

Elan geht aus Anlass eines 75. Geburtstags noch einen Schritt weiter. Die Slowenen bauen den RC Comprex von 1987 – aus der Vor-Carving-Ära – originalgetreu nach und verkaufen ihn im Paket mit dem neuen Racecarver SCX oder einem Amphibio-Allmountain-Modell, und zwar beides im Dekors von damals.

So schön retro: Elan-Nachbau eines Ski von 1987, im Paket mit dem neuen SCX

Apropos damals: Nordica lässt den Heckeinsteiger-Skistiefel wiederaufleben. HF heißt er, was für „Hands Free“ steht und ein Hinweis darauf ist, dass sich die Heckklappe und die Schnalle über dem Rist mit Hilfe des Skistocks öffnen und schließen lassen, ohne dass man sich bücken muss. Breiter 102er-Leisten, weicher Flex, klarer Fall: Komfort steht obenan, ältere Menschen sind die Zielgruppe. Der Innenschuh ist anpassbar. Wer lange auf so etwas gewartet hat: Damen- wie Herrenversion ab nächstem Herbst für 470 Euro, mit per Smartphone gesteuerter Fußheizung für 700 Euro.

Neuinterpretation des Heckeinsteigers: Nordica HF, diesmal mit echtem Innenschuh

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