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Leica D-Lux 7 ausprobiert : Fotografieren, wie es einmal war

  • -Aktualisiert am

Typisch Leica: Traditionelles Design... Bild: Pardey

Die Leica D-Lux 7 ist ein Kompaktmodell, das mit seiner klassischen Bedienung nicht nur äußerlich viel Leica-Feeling bietet.

          3 Min.

          Leica – der Name ist wie ein Synonym für Tradition. Das hat längst seine Richtigkeit auch für jene Leicas, die aus der langjährigen Kooperation mit Matsushita in Japan entspringen. Diese Kameras gibt es für weniger Geld, in etwas anderem Design, aber mit einem technisch so gut wie identischen Innenleben unter dem Namen Lumix von Panasonic. Fast auf die Woche genau vor einem Dutzend Jahren wurde hier eine Leica D-Lux 3 als vorzügliche Schnappschusskamera, würdig eines Könners wie Henri Cartier-Bresson, beschrieben. Heute, wo es um die D-Lux 7 geht, ließe sich – mit ausgetauschten Typenbezeichnungen – mehr als bloß dieser einzelne Satz aus dem alten Artikel wiederverwenden: „Alles, was man an der D-Lux 7 von Leica lobt, darf man auch Panasonics LX100 II nachsagen; bloß steht bei der Lumix eben Leica nur auf dem Objektiv.“

          Was sich seitdem gewandelt hat, sind nicht nur die technischen Daten. Es ist kaum ein Thema mehr, dass für den roten Punkt an der Gehäusefront, für den Namen Leica und ein nicht einmal praktischeres Design ein saftiger Aufpreis fällig wird. Leica ist nun mal Leica, und da zahlt der Liebhaber eben, ohne auf einen Straßenpreis hoffen zu können, laut Liste 1150 Euro statt der 850 Euro für die Lumix. Und den Handgriff, den Panasonic als sanfte Ausbeulung des belederten Lumix-Gehäuses gleich mitliefert, den darf der Leica-Fan sich für knapp 90 Euro noch dazukaufen (Artikel-Nummer 19541). Dass man ihn jedes Mal, wenn man an die Speicherkarte oder den Akku heran will, abschrauben muss, je nun: Ohne dieses strikt – und nicht nur für den einhändigen Gebrauch der Kamera – zu empfehlende Zubehör ist das Leica-Gehäuse beinahe gefährlich glatt. Denn nur der Handgriff hat eine angenehm strukturierte Oberfläche.

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