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Das erste Mal auf Langlaufski : Länge läuft

  • -Aktualisiert am

Der Weg ist das Ziel: Langläufer unterscheiden zwischen klassischer Technik und dem sportlichen Skating. Bild: Dietmar Denger/laif

Langlauf ist etwas für alte Leute. Oder etwa doch nicht? Plötzlich steigen viele Menschen auf die schmalen Bretter. Was ein Anfänger erlebt. Und wissen sollte.

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          Bilder vom Biathlon machen schon Lust. Malerische Winterlandschaften, dazu Technik, Körperbeherrschung, Wettkampf bis zur kompletten Erschöpfung, das reizt und nötigt Hochachtung vor den Sportlern ab. Aber als Alpinskifahrer auf die Langlauflatten steigen? Das ist doch nur was für Hasen, die Angst vor Tempo haben. Und für Rentner. Aber weil die Lifte fast überall geschlossen sind und der Schnee heuer so üppig lockt, kann man es ja mal versuchen. Dachten wir uns, und offenbar viele andere auch.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          „Wir sind ausverkauft, wir können den Händlern keine Ware mehr nachliefern“, sagt Andi Graubner von Fischer-Ski. Durch die bescheidenen Winter in den Jahren zuvor haben die Hersteller vorsichtig geplant. Dann kam Corona und mit dem Virus ein Fahrrad-, Angel-, Boot- und Langlauf-Boom. Nun könnten sie Ski und Stöcke und Schuhe en masse verkaufen, haben aber keine Ware mehr. Vielleicht aber sind die Menschen, die nun erstmals Langlauf ausprobiert haben, auf den Geschmack gekommen. Dann könnte in den kommenden Jahren mehr Geschäft für Anbieter wie Fischer, Tecnopro, Rossignol oder Salomon drin sein. Denn in diesem Winter sind auch jüngere zum Langlauf gekommen.

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