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Handy-Hüllen aus Kevlar : Wie eine kugelsichere Weste

Hüllen von Filono, Pitaka und Kalibri Bild: Wolfgang Eilmes

Aramidfasern kennt man unter dem Handelsnamen Kevlar. Mit den teuren Fasern kann man nicht nur schusshemmende Westen produzieren. Leichte Handy-Hüllen aus diesem Material versprechen Schutz fürs Smartphone.

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          Mit oder ohne Hülle? Diese Frage spaltet seit Jahren die Smartphone-Gemeinde. Warum sollte man sein schönes Gerät verstecken? Man tritt ja geradezu die Leistung von Designern mit Füßen, wenn man ihr in aufwendiger Arbeit entwickeltes Produkt in eine Verpackung steckt, die irgendein No-name-Shop in China zusammengeschustert hat. Das passt doch nicht, ein 1000-Euro-iPhone mit hochwertiger Glaseinfassung in der 10-Euro-Hülle aus Hartplastik.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Die Befürworter argumentieren, dass die Hülle das kostbare Gerät vor Stößen, Kratzern und Feuchtigkeit schütze und nicht zuletzt vor Stürzen, denn für die aktuellen Modelle der Oberklasse gilt nahezu immer: Sie sind mit Glasfront und Glasrückseite nicht nur schön wie nie, sondern auch glatt wie nie und rutschen leicht aus der Hand. Aus dieser Perspektive ist die Handy-Hülle unabdingbar, und es wundert auch nicht, dass Apple, Samsung und Huawei selbst schützende Cover für ihre eigenen Produkte anbieten. Auch die neuerdings auf der Rückseite herausragenden Kameraaugen können ein Indiz dafür sein, dass die Hersteller für den Alltagseinsatz von einer schützenden Hülle ausgehen, denn diese nivelliert den Kamerabuckel. Nicht zuletzt sind die Cover eine Möglichkeit der Individualisierung, denn mit ihnen gibt man seinem wichtigsten Alltagsbegleiter eine persönliche Note.

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