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Fahrradsattelstützen : Gefedert und gestützt

  • -Aktualisiert am

Die gefederte Sattelstütze G.2 des deutschen Herstellers „by.Schulz“ arbeitet mit einer Parallelogrammführung. Bild: Pardey

Sie ersetzen kein aufwendiges Fahrwerk. Doch sie erhöhen den Komfort. Die Preise gefederter Fahrradsattelstützen sind erstaunlich verschieden.

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          Wer ihn einmal buchstäblich erfahren hat, möchte ihn meist nie mehr missen: den Komfort, den ein vorn und hinten gefedertes Fahrwerk einem Fahrrad verleiht. Aber die sogenannte Vollfederung ist immer noch eher die Ausnahme als die Regel. Nur bei zwei Gattungen hat sie sich auf breiter Front durchgesetzt: bei Falträdern mit besonders kleinen Laufrädern und bei Mountainbikes.

          Schaut man aufs Alltagsrad, ob mit oder ohne Motor, dann ist die federnde Vorderradgabel ein ziemlich häufiges Ausstattungsmerkmal, das immer einen Preissprung markiert. Meistens aber bleibt es auch bei der Federgabel. Die ist eben als ein fix und fertiges Bauteil zu haben und im Austausch gegen eine ungefederte Gabel problemlos ohne jede Veränderung des Rahmens zu montieren. Dessen Hinterbau in eine Antriebsschwinge zu verwandeln ist für den Hersteller wesentlich aufwendiger. Der Rahmen muss nicht nur anders, sondern auch fester konstruiert werden.

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