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Dialoggarer im Test : Das kann Mieles Wunder-Backofen

Geht nur mit dem Dialoggarer: Verschiedenste Lebensmittel werden in einem Prozess auf den Punkt gar. Bild: Miele

Miele verspricht die Neuerfindung des Backofens und will mit dem Dialoggarer „die Art des Kochens revolutionieren“. Das Gerät setzt elektromagnetische Wellen zum Erhitzen ein. Wir haben den Dialoggarer als erste in der eigenen Küche ausprobiert.

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          Es klingelt. Tobias Wulfmeyer steht pünktlich vor der Haustür. Im Gepäck hat der Koch mehrere Körbe mit Lachs, Saibling, Kalbsfilet, Kartoffeln, Zucchini, Pilzen und weiteren Zutaten. Vier Gänge wird er an diesem Abend dem Hausherrn und dessen Gästen servieren. Miele hat ihn geschickt, damit er den neu installierten Backofen erklärt. Das ist ungewöhnlich, so ungewöhnlich wie der Dialoggarer selbst, eine „absolute Weltneuheit“, der Miele einen komisch faden Namen gegeben hat. Der kleine Kochkurs gilt für jeden Kunden, der das Produkt kauft, und ist im strammen Preis von 8000 Euro inbegriffen.

          Marco Dettweiler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Als auf dem Teller der Lachs liegt, der auf der einen Seite roh und auf der anderen gar ist, wird das erste Mal klar, dass dies ein besonderer Abend wird und eine ausführliche Einführung sinnvoll ist. Auf die Idee eines unterschiedlich gegarten Lachses käme kein Hobbykoch. Wie sollte es auch funktionieren? Wulfmeyer hatte die eine Hälfte einfach in Alufolie gewickelt. Geschmacklich ist der reine Lachs als Vorspeise keine Offenbarung, es geht auch mehr um den Vorführeffekt: zeigen, was das Besondere an diesem Dialoggarer ist, der aussieht wie ein Backofen, mit 60 × 60 Zentimeter übliche Maße hat, also in jede gewöhnliche Küche passt.

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