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Beatmungsgeräte : Eine Luftbrücke gegen die Atemnot

An die frische Luft gesetzt: CPAP-Masken helfen beim Atmen. Bild: Intersurgical

Seat baut Scheibenwischer um, Peugeot rüstet ein Werk nach, sogar die Formel 1 hilft mit: Alle möglichen Firmen bauen jetzt Beatmungsgeräte. Aber Sauerstoff heilsam in eine entzündete Lunge zu leiten ist kompliziert.

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          Der amerikanische Autohersteller Ford will mit dem Industriekonzern General Electric in den nächsten hundert Tagen 50 000 Beatmungsgeräte herstellen. Auch der Konkurrent General Motors verfolgt solche Pläne, allerdings offenbar etwas zögerlicher, was ihm eine Rüge des Präsidenten eingetragen hat. Donald Trump wendet sogar ein für Kriegszeiten gedachtes Gesetz an, um Konzerne zur Produktion von Hilfsmitteln gegen die Corona-Pandemie zu zwingen. Rund um die Welt wird die Industrie, insbesondere die Automobilindustrie, eingebunden.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Der zu Volkswagen gehörende Hersteller Seat hat in seinem spanischen Werk 13 Prototypen entwickelt und fertigt nun eine mechanische Beatmungshilfe, deren Innenleben aus 80 elektronischen und mechanischen Komponenten besteht, darunter Zahnräder aus dem 3D-Drucker, Getriebewellen und ein umgebauter Scheibenwischermotor.

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