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Sicher im Herbst? : Das ist Jacke wie Helm

Ausrüstung für den Herbst. Bild: Hersteller

Regen und Dunkelheit machen die Fahrt mit dem Fahrrad ungemütlich und gefährlich – gerade jetzt im Herbst. Mit dem City Light von Uvex und dem Comp-Jacket von Haglöfs fährt man trocken und sicher.

          Endlich ist es regnerisch und abends früh dunkel. Im Herbst lassen sich wieder Dinge ausprobieren, die im Sommer keine Anwendung fanden: eine wasserdichte Jacke von Haglöfs etwa, ein beleuchteter Fahrradhelm von Uvex. Auf dem Rad im Regen sollten sie sich beweisen.

          Der City Light für 170 Euro ist zunächst die sportliche Variante eines Helms für die Fahrt durch die Stadt. Er hat großzügige Lüftungsschlitze, eine windschnittige Form mit abnehmbarem Schild und wiegt 353 Gramm. Im Alltag trägt er sich komfortabel mit festem Sitz.

          Seine Besonderheit kommt auf Knopfdruck. An der Rückseite befindet sich ein schwarzes Modul mit einem An- und Ausschalter. Einmal gedrückt, leuchten Teile des Helms in zwei Farben. Auf der Rückseite sorgen zehn kleine und eine große LED in Rot für Aufmerksamkeit im Dunkeln, auf der Oberseite sind es 20 blau leuchtende Punkte. Drückt man ein weiteres Mal auf den Knopf, beginnen die LED hektisch zu blinken, bei einem weiteren Mal beruhigen sie sich und blinken mit ruhigem Puls.

          City Light von Uvex

          Alle Varianten machen deutlich auf den Radfahrer aufmerksam. Allerdings hinten mehr als vorn, sofern man auf dem Fahrrad eine aufrechte Sitzposition einnimmt. Dann befinden sich die blauen Leuchten zu weit oben, so dass sie nicht so eine starke Wirkung haben wie in einer Rennradposition.

          Der Akku hält in der Dauerlicht-Einstellung zirka siebeneinhalb Stunden durch. Etwas mehr als eine Stunde dauert ein vollständiger Ladevorgang. Damit müssen wir für unsere Fahrt ins Büro und zurück erst nach zwei Wochen aufladen. Was nicht gefällt, ist der Eingang für den Micro-USB-Stecker. Der wirkt billig und verbiegt sich leicht, wenn man nicht sehr sorgfältig damit umgeht.

          L.I.M. comp jacket von Haglöfs

          Wem die Weihnachtsbeleuchtung auf dem Kopf nicht genug ist, der kann mit der L.I.M. comp jacket von Haglöfs (300 Euro) zusätzlich auf sich aufmerksam machen. Bis auf die roten Ärmel und Schulterbereiche hat die Jacke eine fast signalgelbe Farbe mit zusätzlichen reflektierenden Aufdrucken, die auch im Dunkeln gut zu sehen ist. Ihre eigentliche Funktionalität gilt der Abwehr des Regens mit der Gore-Tex Active Shell. Das tut sie auf jeden Fall zuverlässig auf halbstündigen Wegen in der Stadt, wie die Jacke mehrmals beweisen konnte.

          Das Material ist sehr leicht. Die Testjacke für Herren in Größe L wiegt gerade mal 265 Gramm. So spürt man sie kaum auf dem Körper, auch lässt sie sich in fast jeder Tasche verstauen. Gore-Tex Active Shell soll „extrem“ atmungsaktiv sein, wie versprochen wird. Doch floss auch in dieser Jacke der Schweiß nach einer Weile – wenn auch nur leicht. Angnehmerweise lassen sich die Taschen zur Lüftung nutzen. Was außerdem an der Haglöfs-Jacke zu gefallen wusste: der eingearbeitete Gummizug in der Kapuze, der sich um die Stirn legt, so dass sich beim Kopfdrehen die Kapuze mitbewegt.

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