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Rasierapparat Braun Series 9 : Mit neuem Scherkopf und viel Plastik

9 nach 7: Braun-Trockenrasierer Bild: Hersteller

Nachdem wir jahrelang einen Rasierapparat von Braun der Series 7 verwendet hatten, wurde jetzt ein neues Modell der Series 9 ausprobiert. Lohnt sich der Umstieg?

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          „Sie lieben doch eine scharfe Rasur, Mister Bond“, sagt Pussy Galore im vermutlich besten Bond-Film aller Zeiten, in „Goldfinger“ aus den sechziger Jahren. Heute soll die Rasur nicht nur scharf, sondern sanft sein und zu einer glatten Haut führen. Nachdem wir jahrelang einen Rasierapparat von Braun der Series 7 verwendet hatten, wurde jetzt ein neues Modell der Series 9 ausprobiert, das in verschiedenen Varianten erhältlich ist, darunter in der von uns erprobten als Trockenrasierer.

          Michael Spehr
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Mit Straßenpreisen zwischen 200 und 250 Euro ist dieser aktuelle Braun-Rasierer wie gehabt teuer. Die ältere Series 7 ist ebenfalls noch im Handel - und kostet kaum weniger. Legt man beide Modelle nebeneinander, ist der 9er ein bisschen größer, sein Scherkopf mit vier beweglichen Scherelementen jedoch deutlich gewachsen. Der Hersteller spricht nun von 40.000 Scherbewegungen in der Minute, der alte bot „nur“ 10.000.

          Nicht ganz so hochwertig wie die ältere Modellreihe

          Der Scherkopf lässt sich in fünf Positionen nach Betätigung des oberen Schiebeschalters arretieren, was die Rasur an einigen schwierigen Stellen erleichtern kann. An der Rückseite ist ein herausschiebbarer Trimmer angebracht, etwa zum Kürzen der Koteletten. Die Materialanmutung der neuen Series 9 wirkt nicht ganz so hochwertig wie die der älteren Modellreihe: Plastik sieht nach Metall aus. Auch der Ersatz des großen, permanent ablesbaren LC-Displays am Fuß der Series 7 durch eine nur im laufenden Betrieb sichtbare LED-Anzeige des Series 9 darf wohl als Sparmaßnahme gelten.

          Gleiches gilt für die Ladestation: Die alte zeigte mehr Informationen auf einen Blick, die neue verhält sich sparsamer. Beide nutzen das Reinigungssystem mit Kartuschen, welche eine alkoholhaltige Flüssigkeit enthalten. Steckt man den Rasierer in die Station, wird dessen Kopf mit der Reinigungsflüssigkeit durchspült. Die Prozedur soll Hautfett, Bartreste und Staubpartikel entfernen. Zudem werden alle beweglichen Teile des Geräts geschmiert, weil die Lösung auch ein bisschen Fett enthält.

          Eine Kartusche kostet ungefähr sechs Euro und hält nicht länger als einen Monat. Der Besitzer muss sich also auf monatliche Unterhaltungskosten des Rasierapparats einstellen. Der eingebaute Akku bietet eine Laufzeit von ungefähr einer Woche. Man kann den Rasierer unter Umgehung der Ladestation direkt am Netzkabel betreiben und laden, muss also auf längeren Reisen die Station nicht mitnehmen.

          Die Rasur mit dem neuen Braun ist wie gehabt sanft und gründlich, der Apparat arbeitet angenehm leise. Deutliche Unterschiede zwischen der Series 7 und der Series 9 konnten wir indes nicht feststellen.

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