https://www.faz.net/-gy9-7jzhn

Studie : Teure Espressomaschinen können Blei abgeben

  • Aktualisiert am

So soll er aussehen, ein guter Espresso. Aber was, wenn er außer einer perfekten Crema auch noch Blei enthält? Bild: dpa

Teure Espresso-Maschinen können nach einer Studie große Mengen giftigen Bleis abgeben. Nach einem „Spiegel“-Bericht überschritten zwei von drei Siebträgermaschinen den Grenzwert um das bis zu 100-Fache.

          1 Min.

          Bestimmte Espresso-Maschinen können laut einer Studie große Mengen Blei abgeben. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf eine Untersuchung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Demnach fielen zwei von drei getesteten sogenannten Siebträgermaschinen mit einer hohen Freisetzung des Giftstoffes auf - jeweils im Anschluss an die vorschriftsmäßige Entkalkung. Dabei überschritten die Konzentrationen im Zubereitungswasser den von einem europäischen Fachkomitee festgelegten technischen Richtwert um das bis zu 100-Fache.

          Selbst mehrere Tage später hätten die BfR-Analytiker immer noch Werte gefunden, die diese Schwelle um das bis zu Fünffache übertroffen hätten. Dem Bericht zufolge steckt das Blei vermutlich in verunreinigten Bauteilen der Geräte und wird von den säurehaltigen Entkalkungsmitteln herausgelöst. „Die Bleifreisetzungen sollten minimiert werden, um die Sicherheit des Verbrauchers zu gewährleisten“, mahnt das BfR, ohne die betroffenen Modelle zu nennen. Maschinen auf Basis von Kaffee-Kapseln oder -Pads gaben Blei dagegen nur in Spuren ab.

          Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung unter http://dpaq.de/68oEF

          Weitere Themen

          Künstliche Geräusche für Elektroautos Video-Seite öffnen

          Sounddesigner tüfteln : Künstliche Geräusche für Elektroautos

          Elektroautos klingen nicht nach echtem Auto, erzeugen keine Emotionen, sagen Autonarren. Sie sind zu leise und deshalb gefährlich im Straßenverkehr, sagt die EU. Deshalb müssen neue Modelle nun bei geringem Tempo lauter werden. Mit künstlichem Sound!

          Topmeldungen

          Ernst Welteke (rechts) und José Filomeno „Zenu“ dos Santos, Sohn des ehemaligen angolanischen Präsidenten José Eduardo dos Santos auf einer Veranstaltung in Luanda.

          Ermittlungen wegen Korruption : Die Angola-Verbindung des früheren Bundesbankchefs

          Ernst Welteke war lange Aufsichtsratschef einer angolanischen Bank des Präsidentensohns „Zenu“ dos Santos. Der sitzt jetzt im Gefängnis. Der frühere Bundesbankchef verteidigt ihn – und macht auf der Website immer noch Werbung für die Bank.

          F.A.Z. Podcast für Deutschland : Davos – nur Show und nichts dahinter?

          Der tägliche Podcast der F.A.Z. kommt heute direkt aus Davos: Wir sprechen mit F.A.Z.-Wirtschaftsherausgeber Gerald Braunberger über Donald Trumps Auftritt. Außerdem: Wie wichtig ist das Weltwirtschaftsforum noch – und nimmt die Industrie den Klimaschutz wirklich ernst?
          Youssoufa Moukoko ist bei Borussia Dortmund noch zu jung für die Bundesliga – noch.

          Altersgrenze in Bundesliga : Freie Bahn für die Kids

          Im deutschen Fußball soll die Altersgrenze für Bundesligaspieler auf 16 Jahre gesenkt werden. Fürsorgepflicht gegenüber Minderjährigen ist in einem globalen Transfermarktgeschäft nur noch zu erhoffen – nicht zu erwarten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.