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: Schokoladenbrunnen

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Bild: F.A.Z. - FOTO DIETER RUECHEL

Die portable Kalorienbombe für jede Jahreszeit - ein Anlaß findet sich immer.

          Die große klassische Literatur liefert uns Anschauungsmaterial für fast jegliches. Man muß zum Beispiel nur "Asterix bei den Schweizern" lesen, um sich vorstellen zu können, was man mit dem Schokoladenfondue-Brunnen alles anfangen kann. Erinnern wir uns: Vor gut 2000 Jahren feiert der in Saus und Braus lebende römische Statthalter Feistus Raclettus in seinem Palast in Genava eine Käsefondue-Orgie. Wer dabei sein Brotstückchen im geschmolzenen Käse verliert, bekommt beim ersten Mal fünf Stock- und beim zweiten Mal zwanzig Peitschenhiebe. Beim dritten Mal wird er mit einem Gewicht an den Füßen in den See geworfen. So ein Spaß!

          Mit dieser elektrischen Schokoladenfontäne kann man es heutzutage genauso machen. Es sollte schon deshalb nichts hineinfallen - statt Brotstückchen nimmt man vorzugsweise Obst der Sorte Apfel, Banane, Erdbeere oder dergleichen -, damit die Mechanik nicht verstopft. Der "Chocolate Fondue Fountain" hält die zuvor geraspelte und in einem separaten Kochtopf unter Beigabe von Speiseöl erwärmte Schokolade flüssig und befördert sie kontinuierlich über ein sich drehendes Schneckengewinde nach oben zur Brunnenspitze, von wo aus sie kaskadenartig herunterfließt. Mmmh!

          Diese Technik bringt die Zivilisation endlich auf das Niveau des Schlaraffenlandes, wo, wie man aus einem anderen Klassiker weiß, Milch, Honig und Schokolade fließen. Vertreter der Steuerbehörde dagegen haben dort überhaupt nichts zu suchen. Was "Asterix bei den Schweizern" betrifft, erinnert man sich in diesem Sinne mit großem Unbehagen an den Fortgang der Geschichte: Raclettus und sein ebenfalls vollkommen korrupter Kollege Agrippus Virus versuchen, einen allzu beflissenen römischen Finanzbeamten namens Incorruptus um die Ecke zu bringen. Asterix, Obelix und Idefix allerdings schaffen es, den staatlichen Geldeintreiber zu retten. Warum nur haben sie das getan?

          89,95 Euro, Tom Wet, 04102/666815,

          www.tomwet.de

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