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Schlusslicht : Fluthelfer

Dernau in Rheinland-Pfalz: Fluthelfer fahren in einer Baggerschaufel zum Einsatz. Bild: dpa

Wohl dem, der in Momenten größter Not solch ein Zusammenspiel von Mensch und Technik hat. Wir sind denn auch versucht, den Weltraumtourismus als Fortschritt einzustufen. Elon Musk wird bestimmt bald elektrisch ins All fliegen.

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          Hier greifen wir die Woche gern mit einem Augenzwinkern auf, aber damit zu beginnen verbietet sich diesmal. Die Flutkatastrophe im Westen erfüllt das ganze Land mit Mitgefühl. Und Hilfsbereitschaft. Wir sind froh, dass Technik den Helfern zur Seite steht. Denken wir nur an den mutigen Baggerfahrer, der an die zum Bersten volle Steinbachtalsperre gefahren ist und den Abfluss freigelegt hat. Oder an die Fahrzeuge, Boote, Pumpen, Kräne, Notstromaggregate, mit denen die Feuerwehren gegen die Folgen der Flut ankämpfen. Unterstützung kommt von vielen, auch aus der Autoindustrie, wo zum Beispiel BMW 1,5 Millionen Euro an die Rettungskräfte spendet, Hyundai kostenlos Ersatzfahrzeuge stellt und Audi eine Sammelaktion der Mitarbeiter aufstockt. Wohl dem, der solch ein Team aus Mensch(lichkeit) und Maschine hat.

          Holger Appel
          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          * * *

          Wir sind denn auch versucht, den in diesen Tagen in Amerika ausgebrochenen Weltraumtourismus der Herren Virgin-Branson, Amazon-Bezos und Tesla-Musk eher unter dem Gesichtspunkt Fortschritt zu sehen denn unter der fast schon reflexartig gewordenen Reaktion, Missionen in Grenzbereiche als Ressourcenverschwendung abzuqualifizieren. Wir gehen ohnehin davon aus, dass zumindest Elon Musk seine mit den Elektroautos erworbenen CO2-Zertifikate klimaneutralisierend einsetzt. Und demnächst elektrisch ins Weltall jettet. Falls überhaupt, denn er kommt ja gerade mal 100 Kilometer hoch. Was ein klarer Fall für ein Verbot von Kurzstreckenflügen wäre. Aber damit beschäftigen wir uns auf angemessene Weise ein nächstes Mal, wenn aufgeräumt ist.

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