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Schalterstellung Eco : Pedal der Wahl

  • -Aktualisiert am

Ob Pedelec oder schnelles E-Bike, Standard ist bei Elektrofahrrädern, dass man den Unterstützungsgrad des Hilfsmotors wählen kann. Radler gehen mit der Wahlmöglichkeit ganz verschieden um.

          Ob Pedelec oder schnelles E-Bike, Standard ist bei Elektrofahrrädern, dass man den Unterstützungsgrad des Hilfsmotors wählen kann. Beim einen Antrieb sind es drei, bei anderen fünf Stufen, und sie haben auch verschiedene, meist aber deutliche Hinweise gebende Namen: Eco, City, Tour, Sport, High oder gar Ultra. Klar, dass Eco die Energiereserven im Akku mehr schont als etwa High oder Ultra.

          Das wiederum bedeutet: Mit Schalterstellung Eco hat man zwar nicht so viel elektrischen Rückenwind, dafür aber länger, und das heißt, die Reichweite wird größer, und zwar bei manchen Antrieben erheblich. Und je nach Charakter und Gemütslage gehen Radler mit der Wahlmöglichkeit ganz verschieden um: Sturköppe drücken beispielsweise grundsätzlich auf Sport, erreichen niemals die im Herstellerprospekt angegebene Reichweite und reklamieren dies wütend beim Händler.

          Spielpeter wechseln alle dreißig Sekunden den Modus und lassen sich ausrechnen, dass und wie viel weiter sie fahren könnten, wenn sie mit einem anderen Modus als dem gerade eingestellten Unterstützungsgrad unterwegs wären. Pessimisten glauben der Reichweitenangabe grundsätzlich nichts und wählen ebenso grundsätzlich Eco. Vorsichtige ökonomisch Veranlagte tun das auch, genehmigen sich an Steigungen aber dann doch Power. Und fast alle entdecken ziemlich bald: Ein Pedelec lässt sich auch mit ganz ohne Motor fahren - wie ein Fahrrad.

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