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Apps für das Smartphone : Scanner in der Hosentasche

Von der analogen Vorlage zum PDF mit Texterkennung: Das alles ist keine Hexerei. Jedes Smartphone mit guter Kamera lässt sich verwenden. Es kommt nur auf die richtigen Apps an. Bild: Illustration Nina Simon

Früher war Scannen kompliziert, und es gab schlechte Ergebnisse. Heute helfen das Smartphone und verschiedene Apps. Wir haben drei davon ausprobiert.

          4 Min.

          Elektronische Scanner zur Digitalisierung von Dokumenten und Fotos waren in den Anfangszeiten sündhaft teure Apparate. Eines der ersten Geräte erfand der amerikanische Futurist Raymond Kurzweil in den siebziger Jahren. Er gilt als Pionier der optischen Texterkennung (OCR) und hat ungezählte Bücher über Künstliche Intelligenz und Zukunftsforschung geschrieben. Heute ist er 73 Jahre alt und steht in den Diensten von Google. Kurzweils Lesemaschine erfasste Dokumente und sprach die erkannten Worte vor.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Als viele Jahre später Scanner für den Unternehmenseinsatz aufkamen, waren sie sündhaft teuer und mussten mit einem Spezialkabel an den IBM-kompatiblen Rechner angeschlossen werden, weil herkömmliche Kabel nicht die erforderliche Datenbandbreite boten. Wer ein solches Gerät für einige tausend Dollar oder Mark kaufte, benötigte weitere teure Software für die Fotobearbeitung oder Texterkennung. Dennoch waren die Ergebnisse eher bescheiden.

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