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Radrennen : Eiskalt erwischt

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Dieser Klimawandel hat empfindliche Auswirkungen auf eins der drolligsten Radrennen der Republik, den 22. Kalmit-Klapprad-Cup am Samstag, 7. September.

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          Jetzt aber hurtig! Die Tage werden kürzer, der nächste Winter kommt bestimmt, und unlängst gab es in Maikammer in der Pfalz den ersten Nachtfrost. Für Anfang September sind schwere Schneefälle und gefährliches Klappeis in der Region vorausgesagt. Die Stadtverwaltung hat sofort darauf reagiert, den Weinort in Eiskammer umbenannt und die Streusalzvorräte aufgefüllt. „Wir rechnen mit den schlimmsten winterlichen Verkehrsverhältnissen seit der Erstbesteigung der Kalmit im Jahre 1884 durch Anton Ziegler“, äußerte der Verbandsbürgermeister.

          Dieser Klimawandel hat empfindliche Auswirkungen auf eins der drolligsten Radrennen der Republik, den 22. Kalmit-Klapprad-Cup am Samstag, 7. September. Die Teilnehmerzahl wurde auf fünfhundert Starter eingefroren, erstmalig und mit der fadenscheinigen Begründung, es bestehe die Gefahr unkontrollierter Lawinenabgänge, und außerdem seien im Kreis Südliche Weinstraße die Rettungs-Bernhardiner ausgebucht. Das mag ja so sein, am Reglement dieses schweißtreibend athletischen Ulks, der dieses Jahr unter dem Motto „Vorsicht, Klappeis!“ steht, ändert sich nichts: Das Rennen die achtprozentige Steigung hinauf zum Gipfel des höchsten Bergs im Pfälzer Wald wird ausschließlich mit Klapprädern ohne Gangschaltung bestritten. Ach ja, Anmeldung dieses Jahr nur im Internet unter www.kalmit-klapprad-cup.de. Und wer heimlich Duomatic fährt, den trifft das Blitzeis!

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