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Passwort-Wahn : Körpersprache

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Ja, wo leben wir denn? Dankenswerterweise wurden wir darüber aufgeklärt, dass der Elendswinter um uns herum seit Weihnachten das „Multi-Device-Zeitalter“ sei.

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          Ja, wo leben wir denn? Dankenswerterweise wurden wir darüber aufgeklärt, dass der Elendswinter um uns herum seit Weihnachten das „Multi-Device-Zeitalter“ sei. In diesem memorieren wir nicht nur wie ein tibetischer Lama das Mantra des Mitgefühls unsere eigene und anderer Leute Iban, um dann zu erfahren, dass die Sepa-Einführung nochmals um sechs Monate verschoben wird. Wir müssen uns auch noch mehr Pins merken oder auf den Zettel in der Zuckerdose schreiben. Dort sind sie und alle unsere W-Lan- und sonstigen Passwörter sowie die Smartphone-Nummern, die man sich genauso wenig merken kann, mindestens so sicher wie auf dem Server eines amerikanischen Herstellers von etwas, das sich Passwort-Manager nennt.

          Unter den Zuckerstückchen lagern unsere privatesten Daten allerdings unverschlüsselt, in Amerika jedoch im Schutze professioneller Kryptographie. Und schon wieder muss man sich ein Passwort, pardon, ein Masterpasswort merken: um sein eigenes Eigentum zu dechiffrieren. Ja, aber wie soll man diese vielen Zahlen und Buchstabenkombinationen eigentlich behalten, vor allem, wenn es im „Multi-Device-Zeitalter“ immer mehr und immer mal wieder andere werden? Nicht zum ersten Mal der gute Rat: gar nicht. Man übt einfach Handbewegungen ein. Die, die man tippend oder wischend auf echten oder virtuellen Tasten von Tastaturen und Touchscreens macht.

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