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Opel : Kall, mei Drobbe

  • -Aktualisiert am

Von Sommer 2015 an stößt ein neues Gefährt zur kleinen Rüsselsheimer Gesellschaft, der Opel Karl. Das Auto soll tatsächlich Karl heißen. Das ist die frohe Kunde aus Hessen.

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          Weil weder 1. April noch Karneval (oder Carneval?) ist, muss die frohe Kunde aus Hessen wohl ernst genommen werden. Von Sommer 2015 an stößt ein neues Gefährt zur kleinen Rüsselsheimer Gesellschaft, der Opel Karl. Der Corsa, mit C und so gesprochen wie geschrieben, und der kecke Adam, gesprochen Ädäm, weil ja die Firma irgendwie amerikanisch ist, bekommen Zuwachs, einen 3,68 Meter kurzen mit vier Türen.

          Der soll tatsächlich Karl heißen. Zu Ehren eines der fünf Söhne des Unternehmensgründers Adam (ohne ä) Opel (auch ohne ä). Jener hieß zwar Carl, aber Karl (oder Kärl?) scheint den Innovationsbeauftragten um Chefumparkerin Tina Müller besser zu passen. Dass der Vorsitzende der Geschäftsführung Karl-Thomas heißt, kann mit dem Kleinen nichts zu tun haben, der Chef hätte sich bestimmt die Oberklasse ausbedungen. Außerdem nennen ihn alle KTN, das wiederum wäre lässig für einen, sagen wir, Sportflitzer. Manta KTN, nicht übel, was? Der allerdings wird wohl Wilhelm heißen müssen, der nächste Astra Heinrich, mit Fritz lösen wir Insignia ab und das neue Cabriolet Ludwig wird die pure Wollust. Die Firma, um die es geht, heißt übrigens Opel, nicht Hesselbach. Deren Mamma aber wüsste nun Rat: Ei, Kall, mei Drobbe. Dann simulierte sie einen Schwächeanfall. Der wenigstens möge dem Kleinen erspart bleiben.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

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