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Neue Nutzungsbedingungen : Die Facebook-Diät

  • -Aktualisiert am

Widerspruch zwecklos: Ungeachtet aller Proteste hat Facebook seine Nutzungsbedingungen geändert. Dagegen kann man sich nicht wehren. Aber es gibt einen Trick.

          Facebook ändert die Nutzungsbedingungen und startet die nächste Stufe der Ausforschung seiner Nutzer. Die besteht zum Beispiel darin, auch die Aktivitäten außerhalb von Facebook (im Internet und in Apps) zu protokollieren, auszuwerten und für Werbung zu verwenden.

          Datenschützer schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, mehr passiert nicht. Statt sich folgenlos aufzuregen, empfehlen wir ein pragmatisches Vorgehen: Facebook vom Datenstrom abschneiden, stets Cookies und Flash-Daten löschen. Das macht der Browser mit den passenden Einstellungen auch automatisch. Oder am Rechner Facebook nur im „anonymen“ Browserfenster starten und sich nach getaner „Arbeit“ wieder abmelden sowie das Browserfenster schließen.

          Die Facebook-App wird auf dem Haupt-Handy gelöscht, sie darf nur noch auf das Zweitgerät und zwar unter Entzug aller Rechte wie etwa den Zugriff auf Kontakte, Kalender und Standort. Oder, wenn das nicht geht: Facebook auf einem alten iPad laufen lassen, auf dem wiederum keine persönlichen Daten sind.

          Diese Facebook-Diät, die wir seit Monaten praktizieren, macht einen für Facebook schlank, sie wirkt bereinigend auf böse Gedanken und minimiert lästige Ablenkung beim Arbeiten. Nur fünf Minuten Facebook am Tag sollten reichen. Sonst hätte man ja auch keine Zeit mehr für angesagte coole Dienste wie Whatsapp oder Instagram. Also die beiden jungen Töchter von Facebook.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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