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Yachten von Jeanneau : Innenborder oder Außenborder?

Leader 33 in Gleitfahrt. Innen- wie Außenmotor bringen sie spielend auf mehr als 30 Knoten. Bild: Hersteller

Lieber drinnen oder lieber raushängen lassen? Yachten mit Außen- statt Innenbordern sind ein Trend. Die Werft Jeanneau hat ihn erkannt und lässt mit der Leader 33 die Wahl.

          4 Min.

          Manche Leute zeigen gern, was sie haben. Andere verbergen es lieber. Manche Bootsbesitzer lieben es, dicke Außenborder zur Schau zu stellen, die viele PS repräsentieren, für jeden Laien auf Anhieb erkennbar. Andere lassen ihre Motoren lieber im Verborgenen arbeiten, innenbords unterm Fußboden nämlich, und pflegen damit eine gewisse Zurückhaltung. Innenborder oder Außenborder? Das ist hier die Frage.

          Walter Wille

          Redaktion „Technik und Motor“

          Gerade schwappt eine Entwicklung aus Amerika, dem Land der dicken Dinger, nach Europa herüber. Die französische Werft Jeanneau zählt zu den ersten, die sie aufgreifen: Größere Kabinenkreuzer, deren Benzin- oder Dieselmotoren üblicherweise im Maschinenraum stecken und über Z-Antriebe ihre Kraft ins Wasser bringen, werden neuerdings gern mit drallen Außen- statt Innenbordern bestückt. Verschiedene Gründe lassen sich dafür aufführen. Einer davon ist kultureller Art, wie Martin Meyer, Produkt-Marketingmanager der Großserienwerft aus der Vendée, feststellt: „Die Amerikaner hängen sich gern große Außenborder ans Heck.“ Des Öfteren sieht man drei, vier oder sechs Stück aneinander, in selteneren Fällen gar neun Exemplare im Wert von Hunderttausenden Dollar. Außenborder-Hersteller wie Mercury, Honda, Suzuki oder Yamaha pflegen die Leistung gut sichtbar aufs Gehäuse zu schreiben. Prestige durch PS.

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