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Vom Stellplatz bis zur Technik : Winterschlaf fürs Wohnmobil

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Holle, Holle, Holle! Wer Wassertanks entleert und die Gasanlage abgedreht hat, braucht Schnee nicht zu fürchten. Besser überwintert der Camper aber in einer Garage. Bild: Imago

Wer seinen Camper sorgsam auf die kalte Jahreszeit vorbereitet, hat länger was von ihm. Vom richtigen Parkplatz bis zur frostsicheren Gasanlage: So wird er winterfest.

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          In den eigenen vier Wänden in den Urlaub zu rollen, das ist gerade in den vergangenen zwei Jahren immer beliebter geworden. Inzwischen gibt es fast 700.000 Wohnmobile in Deutschland, mehr als doppelt so viele wie noch vor sechs Jahren. Doch was im Sommer Vergnügen bereitet, hält mit dem anbrechenden Winter auch einige Tücken bereit. Wer den Camper bei Schnee und Kälte lieber stehen lässt und aufs nächste Frühjahr hofft, muss einiges beachten, von der Suche nach einem tauglichen Stellplatz bis zur frostsicheren Bordtechnik.

          Wer sein Mobil nicht auf dem eigenen Grundstück abstellen kann und es nicht in ein spezielles Winterlager bringen will, muss einige Parkvorschriften beachten. Das Freizeitvehikel braucht eine gültige TÜV-Plakette und die übliche Zulassung, soll es im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt werden. Dies gilt für alle Fahrzeuge bis maximal 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht. Mobile mit mehr als 2,8 Tonnen dürfen dabei aus statischen Gründen nicht den Gehweg nutzen. Außerdem müssen Fahrzeughalter eventuelle Parkmarkierungen auf der Straße beachten. Passt der Camper nicht zwischen die seitlichen Linien oder ragt er über die vordere oder hintere Markierung hinaus, können die Behörden dies mit einem Verwarnungsgeld ahnden.

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