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Aufladen eines Elektroautos : Lass mal stecken

Komplexer, als es aussieht: Der Ladevorgang eines Elektroautos bringt so manchen Besitzer zum Verzweifeln. Bild: dpa

Sein Elektroauto aufzuladen, ist manchmal ein wahres Hexenwerk. In Sachen Ladekabel oder Adapter kann ein Elektromobilist helfen. Wenn der Strom aber trotzdem nicht recht fließt, könnte das auch am Auto liegen.

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          Vielfalt an sich ist meist erfreulich, der Kunde hat dann die Wahl. Wenn technische Teile nicht zusammenpassen wollen, endet der Spaß, hier sind standardisierte Maße willkommen, damit die Mutter zur Schraube passt. Dem Elektroautoeigner geht es gerade so. Er steht ratlos vor seinem Vehikel, nestelt an unter den Sitzen gefundenen Kabeln herum und fragt sich, wie er damit den Strom in den Akku bekommen soll.

          Lukas Weber

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Solchen Leuten kann geholfen werden, die schlichte Botschaft ist: Wo es eine Steckdose gibt, geht es eigentlich immer irgendwie, freilich in vielen Fällen mehr schlecht als recht. Die Haushaltssteckdose für 230Volt ist normalerweise mit 10 oder 16Ampere abgesichert, sie wird über den Schukostecker erobert oder verpolungssicher über den blauen CCS. Da sie nur eine stromführende Phase hat (die beiden anderen Anschlüsse sind der Neutralleiter und der Schutzleiter), ergeben sich aus 230V×16A maximal 3,7 Kilowatt. Höchstens deshalb, weil damit noch lange nicht gesagt ist, dass die Leitungen im Hause das auf Dauer verkraften. Die gute Nachricht ist, dass diese Leistung dann auch weitgehend konstant eingespeist wird. Die schlechte: Geduld ist gefragt, weil eine leere Batterie damit erst über Nacht halbwegs wieder voll wird.

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