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Suzuki Alto : Bollywood lässt grüßen

  • -Aktualisiert am

Niedlicher Suzuki Alto: 3,50 Meter lang, aber schon vier Türen Bild: Hersteller

Die Karosserie des Stadtflohs, der in Indien produziert wird, weist enge Spaltmaße an Türen und Hauben auf. Erfreulich ist außerdem der sehr geringe Normverbrauch: 4,4 Liter Superbenzin können sich durchaus sehen lassen.

          Suzuki trägt der Entwicklung zum Downsizing Rechnung und rundet in Europa seine Produktpalette mit dem viertürigen Stadtflitzer Suzuki Alto weiter nach unten ab. Der Basispreis für den ab April erhältlichen Alto beträgt 8900 Euro, Kooperationspartner Nissan wird den Winzling mit anderem Design unter dem Namen Pixo vertreiben.

          Die Karosserie des Stadtflohs, der in Indien produziert wird, weist enge Spaltmaße an Türen und Hauben auf. Das 3,50 Meter kurze, 1,63 Meter breite und 1,47 Meter hohe Autochen wartet mit einem Radstand von 2,36 Meter auf und kommt mit großen Kulleraugen-Scheinwerfern und einem bulligen Heck daher.

          Erfreulich ist der sehr geringe Normverbrauch

          Wie ein erstes Probesitzen ergab, sind die Platzverhältnisse vorn gut bemessen – im Fond geht es etwas bescheidener zu, und das Gepäckfach ist erwartungsgemäß winzig. Unter die Heckklappe passen bei voller Bestuhlung rechnerisch nur 129 Liter, man kann jedoch durch Umklappen der Rücksitzbank das Ladevolumen auf 774 Liter erweitern. Die Ladekante ist leider sehr hoch. Gut ist der Qualitätseindruck, und auch auf holprigen Straßen hält klapper- und knisterfrei zusammen, was in Indien zusammengefügt wurde.

          Der Basispreis für den ab April erhältlichen Alto beträgt 8900 Euro

          Unter die Haube kommt der aus dem Suzuki Splash bekannte Einliter-Motor mit 50 kW (68 PS). Der Dreizylinder erfüllt die Euro-5-Norm und erreicht sein maximales Drehmoment von 90 Newtonmeter bei 3400 Umdrehungen in der Minute. Um aus dem Stand von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, benötigt der Fronttriebler 14 Sekunden (Automatik 17), es wird dann eine Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h (150 km/h). Erfreulich ist der sehr geringe Normverbrauch: 4,4 Liter Superbenzin (Automatik: 5,2 Liter) können sich sehen lassen. Daraus folgern sehr niedrige CO2-Werte: Lediglich 103 (Automatik 122) Gramm entfleuchen pro Kilometer aus dem Auspuff. Weitere Motorvarianten sind übrigens nicht vorgesehen.

          Beim nächsten Facelift soll der Alto noch sparsamer werden

          Bei ersten Probefahrten überzeugte vor allem die präzise Fünfgang-Box. Und der japanische Knirps hat einen Wendekreis von nur 9 Metern. Für Schaltfaule gibt es optional eine Automatik zum Preis von 1300 Euro (ab nur bei „Club“ und „Comfort“). Wichtig: Beim nächsten Facelift soll der Alto dank Start-Stopp-Technik noch sparsamer werden.

          Angeboten wird der indisch-japanische Minicar in den Ausstattungsstufen Basic, Club und Comfort. Schon in der Basisversion sind vier Airbags und natürlich ABS Standard. Die Club-Variante für 9900 Euro hat unter anderem außerdem den Schleuderschutz ESP, Kopfairbags und eine Klimaanlage serienmäßig. Mit 10.900 Euro steht der Comfort-Alto in der Preisliste, der zusätzlich noch ein MP3-fähiges CD-Radio, Nebelscheinwerfer und einen Drehzahlmesser mitbringt. Die Optionenliste ist erfreulich kurz. Außer dem bereits erwähnten Automatikgetriebe findet sich unter anderen eine Metalliclackierung für 350 Euro. In diesem Jahr will Suzuki Deutschland noch rund 5000 Alto hierzulande verkaufen, davon sollen rund 45 Prozent auf die Club-Variante entfallen.

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