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Flugzeuge wetterfest machen : Nichts fliegt mehr

Wer seinen A380 derart parkt, rechnet mit einer längeren Zwangspause. Bild: Lufthansa

Ein Flugzeug kann nicht einfach abgestellt werden. 60 Stunden Arbeit verbringen die Mitarbeiter der Lufthansa damit, einen geparkten Jet wetterfest zu machen.

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          Das leise metallische Surren kündet von der Zwangspause. Sanft streicht der Wind durch die Triebwerke der auf der gesperrten Landebahn abgestellten Maschinen und lässt die Triebwerksschaufeln rotieren. Noch sind nicht alle Flugzeuge vollständig verpackt, zu rasch kam der Einbruch am vom Coronavirus lahmgelegten Reisemarkt. Nun reiht die Lufthansa ihre vorübergehend nicht benötigten Maschinen auf, sie stehen in Berlin-Schönefeld, in München oder eben in Frankfurt auf der seit Anfang dieser Woche zum Parkplatz mutierten Landebahn Nordwest.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Ein Flugzeug allerdings kann man nicht einfach abstellen und abschließen. Wird es länger außer Dienst gestellt, müssen diverse Vorkehrungen getroffen werden. Flugzeuge nämlich sind dann am wenigsten fehleranfällig, wenn sie beständig unterwegs sind – auch weil Piloten und Techniker laufend nach ihrem Wohlbefinden schauen. Pausen indes erfordern besondere Aufmerksamkeit.

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