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Businessjets landen in Kloten : Jets geht’s los in Davos

  • -Aktualisiert am

Auf Abwegen daheim: Die Pilatus PC-24 nimmt erst Anlauf auf Davos. Dann aber gern auch abseits befestigter Pisten. Bild: Pilatus Aircraft Ltd

Zum Weltwirtschaftsforum werden an Schweizer Flughäfen neben der Boeing 747 von Präsident Trump auch Geschäftsreiseflugzeuge bis hin zum mehrstrahligen Businessjet erwartet. Was zeichnet diese Maschinen aus?

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          An den Schweizer Airports Zürich-Kloten, Dübendorf und Altenrhein herrscht von heute, dem 23. Januar bis zum 26. Januar Ausnahmezustand, besonders seit klar ist, dass der amerikanische Präsident Donald Trump an dem seit diesem Dienstag stattfindenden World Economic Forum WEF in Davos teilnehmen wird. Denn das amerikanische Staatsoberhaupt bringt auch eine enorme fliegende Entourage mit, die aus Begleitflugzeugen, Militärtransportern und Helikoptern besteht. Dabei finden in Zürich und St. Gallen-Altenrhein ohnehin zusätzlich zum normalen Linienbetrieb jeweils mehrere hundert Flugbewegungen von Businessjets aus der ganzen Welt statt. Diese Geschäftsreiseflugzeuge bringen internationale Politiker, Unternehmer oder Filmstars zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Dabei kommen die unterschiedlichsten Modelle zum Einsatz. Die einzelnen Segmente innerhalb der Geschäftsluftfahrt sind eingeteilt in Very Light, Light, Midsize, Large oder Heavy Jets.

          Zwar werden normalerweise auch ein- oder zweimotorige Maschinen mit Propellerturbinen als Geschäftsflugzeuge eingesetzt, viele der rund 3000 Teilnehmer kommen zum WEF aber im eigenen oder zumindest gecharterten Businessjet. Bei der Auswahl eines Businessjets geht es allerdings weniger um den persönlichen Geschmack, sondern mehr um die gestellten Anforderungen. Manager machen ungern zeitfressende Zwischenlandungen zum Tanken, ehe sie ans Ziel kommen. Deshalb ist eine gewisse Reichweite bedeutsam. Aber auch die Infrastruktur am Firmenflugplatz kann eine Vorauswahl bedingen. Ist die Landebahn dort kürzer als etwa 1400 Meter, scheiden einige Jets von vornherein wegen ihrer zu großen Startstrecke aus. Entscheidend ist auch, wie viele Passagiere durchschnittlich an Bord sein sollen. Reichen vier bis fünf Plätze, oder sollen Gäste von der Zahl einer Fußballmannschaft mit? Ganz wichtig auch: Bei fast allen Businessjets gilt die Regel „entweder volltanken oder maximale Passagierzahl“. Beides gleichzeitig geht aus Gewichtsgründen nicht.

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