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Reisemobile : Außen farbig, innen schick

  • -Aktualisiert am

Niedrig, kompakt und auffällig: Hymer Van Bild:

Passend zur Urlaubszeit präsentiert Hymer einen neuen Van und den Hubdach-Caravan „Eriba-Feeling“.

          Obwohl Hymer der europäische Marktführer bei Reisemobilen ist, hat er auch bei Wohnwagen Akzente gesetzt. Geradezu Kultstatus haben die Tourings, leichte Hubdach-Caravans mit guten Fahreigenschaften, die seit 50 Jahren gebaut und zu gesalzenen Preisen verkauft werden. Und im Vorjahr konnte Hymer mit dem neuen Eriba Nova gegen den schrumpfenden Markt einen weiteren Hit landen: 40 Prozent Zuwachs, auf Monate hin ausverkauft. Als Kombination dieser beiden Erfolgsmodelle präsentiert Hymer jetzt den Hubdach-Caravan Eriba-Feeling. Er basiert aufbautechnisch auf dem Nova, ist aber beim Preis deutlich unterhalb der Touring-Reihe positioniert. Die zwei Modelle 415 (Aufbaulänge 4,46 Meter) und 430 (4,86) mit kräftigen Farbakzenten auf dem glatten Blech sind mit geschlossenem Dach nur 2,20 Meter und 2,12 Meter breit, die Stehhöhe beträgt 1,78 Meter, bei gehobenem Dach 1,98 Meter.

          Während der kleinere im Heck Küche und Toilettenraum hat und mit einer riesigen Sitzgruppe im Bug glänzt, offeriert der 430 dort eine Zweierdinette und im Heck eine Rundsitzgruppe, die ebenfalls zu einem fürstlichen Bett von zwei Meter im Quadrat wird. Mit einem Eigengewicht von 840/880 Kilogramm bleibt noch genügend Zuladung bis zum zulässigen Gesamtgewicht von 1200 Kilo. Die Inneneinrichtung hat die Optik Erle, sie umfaßt einen 60-Liter-Kühlschrank, Zweiflammenkocher, 45-Liter-Frisch- und 22-Liter-Abwassertank sowie die Gasheizung Truma S3002. Die beiden ganzjahrestauglichen Eriba-Feeling kosten 11900 und 12500 Euro.

          Van auf Ford Transit

          Das zunehmende Interesse nach kompakten, alltagstauglichen Mobilen für zwei Personen bedient der neue Hymer Van. Er basiert auf dem frontgetriebenen Ford Transit mit Flachbodenchassis und wird zum Preis von 35900 Euro von einem Zwei-Liter-Turbodiesel mit 74 kW (100 PS) bewegt. Besonders stolz ist man bei Hymer außer auf das in mehreren Farben erhältliche Fahrerhaus auf den gelungenen, leicht angeschrägten Übergang von dort zum Wohnaufbau, der noch ein bißchen mehr Dynamik in den automotiven Gesamteindruck bringen soll. Die Maße des Van: 5,97 Meter lang, 2,07 breit und 2,75 hoch, innen 1,90. Im Gegensatz zum deutlich kürzeren Exsis, der ein großes Bett im Obergeschoß des 3,05 Meter hohen Aufbaus bietet, setzt der Van auf ebenerdige Einbauten und erspart so die Kletterei: Querbett im Heck mit großem Stauraum darunter, Halbdinette im Bug mit drehbaren Fahrerhaussitzen, Küche und Toilettenraum dazwischen. Hier schafft die Vario-Dusche mit einem schwenkbaren Tür-Schiebeelement zum Abtrennen Raum. Der Innenausbau ist in Erle gehalten, auch an den Wänden. Mit je 100 Liter Volumen im Frisch- und Abwassertank kann man es eine Weile aushalten. Der Van läuft in der 3,5-Tonnen-Klasse und wird vorerst nur mit einem Grundriß angeboten. Eine weitere Variante gibt es für den Exsis (ab 39990 Euro): SK mit zwei drehbaren Einzelsitzen hinter dem Fahrerhaus, aus denen ein Bett von 1,20 Meter Breite werden kann.

          Dem Trend zum Teilintegrierten folgt Hymer mit weiteren Versionen des Tramp GT auf Fiat Ducato wie auf Renault Master. Die Preise werden in der kommenden Saison um 0,5 bis 1,8 Prozent bei Wohnwagen und um 1,5 bis 2,5 Prozent bei Reisemobilen steigen.

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