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Range Rover Cabriolet : Oben ohne ins Gebüsch

Der Range Rover Evoque Cabriolet kommt im Frühjahr 2016 Bild: Hersteller

Ranger Rover traut sich an ein SUV-Cabriolet heran. Das Evoque Cabriolet ist das erste seiner Art. Für Vortrieb sorgen 180-PS-Diesel und 240-PS-Benziner.

          Einmal Avantgardist, immer Avantgardist? Jedenfalls haben sie es wirklich getan, die mutigen Briten, die seinerzeit mit einem SUV-Coupé Grenzen des Denkens sprengten und damit ein bis heute dauerndes Erfolgskapitel aufschlugen. Jetzt trauen sie sich auch an ein SUV-Cabriolet heran. Es ist das erste seiner Art, sieht man vom Ursprung des Land Rover ab, der sich aber in der Wüste wohler fühlt als auf dem Boulevard.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Den möchte Range Rover mit seinem Evoque Cabriolet vom Frühjahr 2016 an erobern. Obgleich der Winkel der Frontscheibe identisch ist zu dem im Coupé, sieht der offene Evoque flacher aus. Seine Linie fließt hürdenlos bis ins Heck, das mit einem halbwegs brauchbaren Kofferraum endet. Er fasst, ganz gleich, ob das Dach geöffnet oder geschlossen ist, 251 Liter, erfordert allerdings Gelenkigkeit bei der Beladung. Das stets aus schwarzem Stoff von Webasto gefertigte Dach legt sich darüber und benötigt keine Hülle. Es öffnet und schließt bis 50 km/h in rund 18 Sekunden.

          Seine Linie fließt hürdenlos bis ins Heck Bilderstrecke

          Fünf Lagen und feste Heckscheibe garantieren soliden Schutz gegen Wind und Wetter. Gut: der zentrale Schalter für alle Scheiben. Kaltherzig: Sitzheizung kostet Aufpreis. Innen ist Platz für vier Personen, die enger zusammenrücken und hinten eine steile Lehne aushalten müssen. Weil das Cabriolet die gleichen Unfalltests bestehen muss wie das Coupé, ist die A-Säule ein A-Stamm. Und hinten liegen die Füße auf ansteigendem Gelände, weil Versteifungen eingelassen sind. Das ist etwas unbequem.

          Für Vortrieb sorgen 180-PS-Diesel und 240-PS-Benziner, stets mit Automatik und Allradantrieb, falls sich doch mal einer ins Gebüsch schlagen will. Schwächere Motoren folgen. Gebaut wird der offene Evoque wie seine verschlossenen Geschwister in Halewood. Range Rover erwartet 10 Prozent Anteil an der Baureihe, also 12.500 Stück im Jahr. Wichtigste Märkte sind Großbritannien, Deutschland und Nordamerika. Die Preisliste für das Evoque Cabriolet beginnt mit 51.200 Euro.

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