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Probefahrt Škoda Octavia : Eigentlich so weit startbereit

Der neue Škoda Octavia Bild: Hersteller

Der neue Škoda Octavia wächst und wird fescher. Wie gehabt ist ein treuer und praktischer Alltagsbegleiter zu erwarten.

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          Die Spannung ist auf das Modell Enyaq gerichtet. Wir haben das erste moderne Elektroauto von Škoda schon gesehen und gefahren, dürfen aber erst Anfang Mai berichten, dass es seine Aufgabe erfreulich gut erfüllt. Für Volumen werden bis auf weiteres freilich andere Familienmitglieder zuständig sein, etwa der neue Octavia. Der Bestseller sollte in vierter Generation schon im Handel sein, der Plan ist wegen des Corona-Banns Makulatur.

          Holger Appel
          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Sobald er denn also zum Kunden fährt, ist dort wie gehabt ein treuer und praktischer Alltagsbegleiter zu erwarten. Der neue Octavia ist beginnend mit den LED-Scheinwerfern fescher gezeichnet, es gibt ihn wiederum als Limousine und als Kombi. Beide haben in Länge und Breite zugelegt, das Maßband weist mindestens 4,69 Meter Länge aus. Das Kofferraumvolumen steigt auf 600 respektive 640 Liter.

          Innen beschreiten die Tschechen den Weg in eine modernere Welt, ohne sich Übertreibungen hinzugeben. Nutzwert liegt Škoda in den Genen, und so gibt es neben durchdachten Haltern und Hilfsmitteln erstmals ein Head-up-Display, und zwar ein richtiges. Es spiegelt die zum Fahren essentiellen Informationen in die Windschutzscheibe. Emotional unterfüttert wird die Offerte durch Ambientelicht, das es in 30 Farben gibt. Für Freunde der Langstrecke womöglich wichtiger ist die Möglichkeit, Ergo-Sitze zu bestellen, die als besonders rückenfreundlich angepriesen werden. Assistenten zum Ausweichen, Abbiegen, Aussteigen und was sonst noch dem Fahrer allein nicht mehr zugetraut wird, ziehen an Bord ein.

          Bestseller in vierter Generation Bilderstrecke
          Probefahrt : Škoda Octavia

          Angetrieben wird der Octavia unverdrossen von Motoren, die fossile Kraftstoffe verfeuern, damit aber knausriger umgehen. Die Palette umfasst zunächst 110 bis 204 PS, Benziner und mit doppeltem Katalysator bis zur künftigen Norm 6d gereinigte Diesel sowie einen Plug-in-Hybriden mit 204 systemrelevanten PS.

          Letzterer soll später ein potentes RS-Geschwisterchen mit 245 PS bekommen. Die Preisliste lockt mit 21.590 Euro Einstiegstarif, erfreulich zubereitete Varianten erfordern indes eher 30.000 Euro.

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