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Nachrüstung von Pkw : Und es geht doch

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Die Bausteine der Umrüstung: Infodisplay, Sensor, Katalysator und Zusatztank sind hier farblich hervorgehoben. Bild: F.A.Z.

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat die ersten Nachrüstkatalysatoren für Euro-5-Dieselfahzeuge freigegeben. Im November soll es mit dem Einbau losgehen. Damit stellen sich alte Fragen neu.

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          Nachrüsten oder nicht nachrüsten? Schon bald nachdem der Diesel-Skandal öffentlich wurde, sorgte diese Frage für Streit. Auf der einen Seite Autohersteller und namhafte Wissenschaftler, die angesichts der Komplexität einer modernen Abgasreinigungsanlage von Bastellösungen abrieten. Auf der anderen Seite entwickelten kleine Unternehmen und Ingenieurbüros beflissen an einer technischen Lösung. Die Kritiker der Nachrüstung hatten technisch gute Argumente, dementsprechend riet diese Redaktion bisher zur Zurückhaltung (F.A.Z. vom 4. Februar 2018). Nun hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Betriebserlaubnis für die ersten Nachrüstlösungen erteilt. Zeit also für eine Neubewertung?

          Grundsätzlich dürfen nur Nachrüstsysteme verbaut werden, für die eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) vorliegt, ansonsten droht die Stilllegung des Fahrzeugs. Die ABE wird von den Kat-Anbietern nur für bestimmte Modelle beantragt, es handelt sich dabei ausschließlich um Fahrzeuge, die die Abgasstufe Euro 5 erfüllen. Wer noch einen Euro-4-Diesel sein Eigen nennt, geht also in jedem Fall leer aus. Bosal, ein niederländischer Zulieferer, darf nun offiziell Autos von Mercedes-Benz und Volvo nachrüsten.

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