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Opel Mokka GS Line 1,2 : Auf dem Weg zum Restposten

Schwarzweiß und mit munterem Benzinmotor:  Der Opel Mokka GS Bild: Opel

Opel hat das Ende seiner Verbrenner schon verkündet, von 2028 an ist Schluss. Doch noch gibt es Fahrzeuge wie den kompakten Opel Mokka mit Benzinmotor. Der macht seine Sache recht gut.

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          Nun ist es amtlich, Opel führt den Verbrenner in wenigen Jahren auf die Schlachtbank. Da wollen wir noch rasch schauen, auf was die Menschheit denn künftig verzichten muss, wenngleich nur in Europa, denn manches wird erst dann schmerzlich vermisst, wenn man es nicht mehr hat.

          Lukas Weber
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Den feinen neuen Mokka gibt es zum Vorgeschmack schon mit Elek­tromotor. Und immer noch mit einem Diesel und 110 PS sowie zwei Benzinern mit 1,2 Liter Hubraum, die wahlweise 100 PS oder deren 130 (96 kW) an die Vorderräder bringen. Wir fuhren fast zur gleichen Zeit, als der neue mit Akkubetrieb antrat, auch die stärkste Benzinvariante in der sportlichen Aufmachung GS, apartes Weiß mit schwarzer Motorhaube, die allein 300 Euro kostet, weiß der Teufel, warum. Mit ein paar unwesentlichen Extras kommen so rund 33.000 Euro zusammen.

          Die ist er wert. Der kleine Dreizylinder mit Turboaufladung und Direkteinspritzung muss ohne elek­trische Unterstützung auskommen, was ihm ein etwas rumpeliges Start-Stopp-Verhalten beschert, die Automatik würgt ihn obendrein oft im falschen Moment ab, sodass man sie am besten gleich ausschaltet. Sonst macht er seine Sache gut. Der Motor tönt in einem angenehmen Bariton und zieht kräftig, aber ohne Höhepunkte von dannen, das höchste Drehmoment von 230 Nm liegt schon bei 1750/min an, Vibrationen halten sich in Grenzen.

          Die völlig ausreichende Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h wird recht zügig erreicht, aber mehr als neun Sekunden für den Sprint auf 100 zeigen, dass der Mokka GS nicht ganz so sportlich ist wie sein kerniges Fahrwerk. Daran hat das Automatikgetriebe mit acht Gängen seinen Anteil. Es arbeitet zwar sanft und unauffällig, lässt sich dabei aber Zeit. Das steht in einem auffälligen Kontrast zum abrupten Leistungseinsatz des Motors, auf feuchter Straße bemüht der Mokka deshalb bisweilen die Traktionskontrolle. Im Programm Eco rollt der kompakte Crossover etwas müde vor sich hin, in Sport werden die Gänge weit ausgedreht, sodass wir lieber die Schaltpaddel bedienten.

          Der sportliche Mokka GS kommt mit ein paar Extras auf 33.000 Euro – die ist er wert. Bilderstrecke
          Opel Mokka GS Line 1,2 : Auf dem Weg zum Restposten

          Benzin verbraucht er auch, leider nicht wenig. Nach WLTP sollten es 5,4 bis 6,6 Liter sein, wir benötigten etwa acht bei allerdings überwiegend flotter Fahrweise, weniger als sechs werden es kaum. Aber dafür gibt es (noch) an fast jeder Ecke eine Tankstelle.

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