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Nissan Juke Hybrid : Ein Viertel mehr oder weniger

Hybrid: Nissan Juke Bild: Schmidt

Nissan bietet sein kleines SUV Juke von September an auch mit einem Hybridsystem an. Erste Probefahrten zeigten ein gutes Zusammenspiel der Systeme, angefahren wird immer elektrisch, später schaltet sich der Verbrenner zu.

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          Als der Nissan Juke 2010 auf den Markt kam, entbrannte sofort ein Streit über sein Design. Die krude Front gefiel nicht jedem, aber mit der zweiten Generation seit 2019 tritt das kleine, 4,21 Meter lange SUV gefälliger auf, bleibt aber ein Hingucker.

          Boris Schmidt
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Dieseltriebwerke gibt es inzwischen keine mehr, und zum 1,0-Liter-Dreizylinder mit 114 PS gesellt sich jetzt von September an eine Hybridvariante, die 60 Prozent an Hubraum und, noch wichtiger, 25 Prozent an Leistung zulegt. Der Benziner ohne Turbo bietet 94 PS, addiert man die 49 PS einer Elektromaschine, ergeben sich 143 PS. Somit lässt sich spürbar schneller beschleunigen: 10,1 Sekunden dauert der Sprint von 0 auf 100 km/h, mit dem Einlitermotor dauert die Prozedur fast zwei Sekunden länger. Noch wichtiger sind freilich die gut 20 Prozent Minderverbrauch, die Nissan angibt. Nach der Norm braucht der Juke Hybrid lediglich fünf Liter Super auf 100 Kilometer, für den Einlitermotor stehen sechs Liter im Datenblatt.

          Zum Hybridsystem gehört eine 1,2-kWh-Batterie im Heck, die das Kofferraumvolumen von 422 auf nur 354 Liter schmälert. Der Platz auf der Rückbank bleibt gleich.

          Mit der kleinen Batterie sind maximal drei Kilometer elektrische Fahrt möglich. Bilderstrecke
          Neu : Nissan Juke Hybrid

          Mit der kleinen Batterie sind maximal drei Kilometer elektrische Fahrt möglich, sie wird entweder vom Motor oder durchs Rekuperieren (das Einsammeln der Bremsenergie) geladen. Nissan behauptet aber, in der Stadt könne man vier Fünftel aller Strecken elektrisch fahren. Die beiden Motoren stammen von Nissan, das automatisierte Getriebe und den Hochvoltstarter steuert Partner Renault bei.

          Erste Probefahrten zeigten ein gutes Zusammenspiel der Systeme, angefahren wird immer elektrisch, später schaltet sich der Verbrenner zu. Er kann das Auto auch allein antreiben. Der Basispreis für den Hybrid-Juke beträgt 31.090 Euro als Version N-Connecta. Das sind gut 5000 Euro Aufpreis im Vergleich zum Basismodell mit Handschaltung. Die Topvariante kostet 34.490 Euro.

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