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New York Auto Show : Land Rover hebt ab

Der neue Discovery debütierte am Montag in New York Bild: Hersteller

Auf der New York International Auto Show hat Land Rover den neuen Discovery vorgestellt. Zudem hat das Unternehmen eine Kooperation mit Virgin Galactic bekannt gegeben.

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          Der Land Rover wird zum Space Rover: In New York hat die britische Automobilmarke eine Kooperation mit Virgin Galactic bekannt gegeben. Das Unternehmen von Tausendsassa Richard Branson will in absehbarer Zukunft Weltraumflüge für jedermann anbieten, rund 700 potentielle Weltraumtouristen haben sich schon beworben und Geld angezahlt. Auf dem Weltraumtaxi „SpaceshipTwo“ wird dann wohl auch das grüne Land-Rover-Oval prangen, wenn der Erdkreis verlassen wird.

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Noch ganz irdisch und ein echter Land Rover wird der neue Discovery, der am Montag spät abends in New York neben dem „SpaceShipTwo“ debütieren durfte. Noch ist der Prototyp offiziell eine Studie, genannt Discovery Vision Concept. Aber er gibt die Richtung vor, in die die neue Generation des Discovery gehen wird.

          Noch ist der Prototyp offiziell eine Studie, genannt Discovery Vision Concept Bilderstrecke

          Er bleibt ein mächtiges Auto, die Studie hat drei Sitzreihen und ist gut fünf Meter lang. Die gegenläufigen Türen oder die 23-Zoll-Räder werden wohl nicht realisiert. Zu den technischen Neuheiten gehören unter anderem eine Gestensteuerung (zum Öffnen der Türen) oder die „transparente“ Motorhaube. Hierbei wird mit Kameras und einem Head-up-Display die Illusion erzeugt, die Motorhaube sei durchsichtig. Sinnvoll ist das für den Einsatz im schweren Gelände.

          Der Discovery wird in Zukunft ähnlich wie Range Rover zu einer Nebenmarke von Land Rover, es wird verschiedene Fahrzeuge unter dem Label geben. Schon 2015 kommt das erste, der Nachfolger des kleineren Freelander. Dieser wird dann Discovery Sport heißen. Vorgestellt wird der Sport schon auf dem Pariser Autosalon Anfang Oktober. Im Jahr danach ist dann die nächste Generation des Discovery (seit 1988) an der Reihe. Gleichzeitig verabschiedet sich das Land-Rover-Urgestein  Defender 2016. Die vierte Serie des Urmodells von 1948 ist dann 33 Jahre gebaut worden. Ein ganz neuer Defender kommt aber nicht vor 2017, auch er soll dann mehrere Familienmitglieder haben. Der Name Freelander (seit 1997) verschwindet. Land Rover ruht dann auf drei Säulen: Defender, Discovery und Range Rover (seit 1970).

          Der Discovery ist eines der Highlights der New York International Auto Show, die an diesem Donnerstag für das Publikum beginnt und bis zum Sonntag, dem 27. April andauert. Die Messe, die in den vergangenen Jahren immer bedeutender geworden ist, erwartet gut eine Million Besucher, sie gilt als die größte Publikumsmesse. International betrachtet macht ihr die Peking Motor Show Konkurrenz, die an Ostern startet.

          Vor allem Hersteller, für die der amerikanische Markt sehr wichtig ist, zeigen Premieren. So hat der BMW X4 in den Messehallen am Hudson seinen ersten Auftritt. Audi zeigt einen Showcar, Mercedes-Benz hat zwei brandneue AMG-Modelle dabei. VW erneuerte den Jetta, den meistverkauften Volkswagen in den Vereinigten Staaten, Kia bringt eine MPV-Studie mit. Wichtig ist unter anderem auch das Amerika-Comeback von Alfa Romeo, Ford zeigt mit der Limousine eine weitere Variante des neuen Focus.

          Wir berichten am Mittwoch Nachmittag live von der Messe in einem Blog.

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