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Infotainment Jeep Compass : Auf der Straße des Trailhawk

Mit höheren Grundpreisen bekommt man bessere Technik für Navigation und Unterhaltung. Bild: Hersteller

Der kleine und kompakte Jeep Compass fährt mit optionalem Allradantrieb nicht nur unter widrigen Bedingungen. Mit dem modernisierten Infotainment wird man während der Fahrt auch gut geleitet und angenehm unterhalten.

          2 Min.

          Klare Spielregeln, sofort verständlich: Wer das Infotainment für seinen neuen Jeep Compass konfigurieren will, orientiert sich an der entsprechenden Modellvariante. Mit höheren Grundpreisen bekommt man bessere Technik für Navigation und Unterhaltung. Im kleinen Basismodell Sport ist ein schlichtes Uconnect-System mit 5-Zoll-Monitor, Bluetooth-Freisprecher und Digitalradio an Bord. Im Longitude zieht dann Uconnect mit größerem 7-Zoll-Monitor ein, hier dienen Apple Carplay und Android Auto als Navigationssystem. Das große Uconnect mit 8,4-Zoll-Anzeige und eigenständigem Navigationssystem gibt es für die drei Top-Varianten, auch die Datendienste mit eigenständiger Sim-Karte gehören dann zur Serienausstattung.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Wir haben diese Anlage im Jeep Compass Trailhawk erprobt. Die Bedienung ist fast selbsterklärend. Der Monitor ist berührungsempfindlich, man tippt also mit dem Finger auf hinreichend große Schaltflächen. Unterhalb der Anzeige gibt es zwei mechanische Drehsteller, mit dem rechten kann man sich das Tippen auf den Monitor ersparen. Die Klimaanlage wird mit mechanischen Bedienelementen programmiert, nur Finessen wie die Lenkrad- und Sitzheizung sind am Display einzustellen. Dankenswerterweise werden die diesbezüglichen Menüs gleich nach dem Start automatisch vorgeschlagen.

          Die untere Menüleiste bleibt permanent sichtbar, hier sind wichtige Funktionen als Schnellzugriff sofort abrufbar. Die Auswahl lässt sich konfigurieren. Tippt man dann auf das mittlere Symbol „Apps“, erscheinen weitere Kacheln, die gleichmäßig über den Bildschirm verteilt werden.

          Wir haben diese Anlage im Jeep Compass Trailhawk erprobt.
          Wir haben diese Anlage im Jeep Compass Trailhawk erprobt. : Bild: Hersteller

          Die Navigationsabteilung mit einem Routenführer von Tomtom ist ein schönes Extra. Die fein gezeichneten Karten überzeugen, die Ansagen sind klar und präzise, kommen indes zu oft. In Verbindung mit Echtzeitdaten über Verkehrsstörungen gibt es hier nichts zu meckern. Eine Sprachsteuerung sorgt für die flinke Erfassung des Navigationsziels in einem Rutsch und arbeitet zuverlässig.

          Weitergehende Kommandos jenseits von Navigation und Telefonie werden jedoch nicht verstanden. In der Telefonabteilung ist nun endlich auch eine Suche nach Kontakten implementiert, allerdings lässt sie sich nur im stehenden Fahrzeug nutzen. Davon abgesehen ist die Ausstattung erfreulich vollständig. Insgesamt bietet das neue Uconnect eine gelungene Ausstattung ohne Schnickschnack.

          Fein vernetzt mit digitalem Cockpit
          Fein vernetzt mit digitalem Cockpit : Bild: Hersteller

          Wer den Passagieren ein W-Lan zur Verfügung stellen will, kann einen Hotspot im Infotainment-System für bis zu acht Geräte aktivieren, allerdings ist die Nutzung der LTE-Datenverbindung nach drei Monaten oder einem Gigabyte Datenvolumen kostenpflichtig. Mit der Uconnect-App fürs Smartphone kann man prüfen, ob das Fahrzeug verschlossen ist, es lassen sich Navigationsziele ins Auto senden, und man kann die Position des geparkten Jeeps anzeigen.

          Ferner lassen sich auch Verbrauchsdaten abrufen. Kostenpflichtig lässt sich ferner ein Diebstahlschutz einrichten, der mit Push-Meldungen auf ungewöhnliche Aktivitäten am Fahrzeug hinweist. Fährt man die Hybridversion des Compass, zeigt die App den Ladezustand der Batterie.

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