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Neuer Mercedes SL : Renner, Roadster, Rentner

  • -Aktualisiert am

Achte Generation, acht Zylinder: Der neue SL kommt mit viel Schwung in der Karosserie und unter der Haube. Erstmals gibt es Allradantrieb. Bild: Daimler AG

Mit der achten Generation des SL kehrt Mercedes zum Stoffdach zurück und ersetzt den Doppelnamen Mercedes-Benz durch Mercedes-AMG. Die Tochter in Affalterbach baut auch den Wagen. Ein Plug-in-Hybrid ist in Vorbereitung.

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          Es waren nur zehn Stunden, sieben Minuten und 48 Se­kunden – doch sie reichen nun schon für fast 70 Jahre. Denn spätestens als Stirling Moss seinen Mercedes-Benz 300 SLR nach eben jener Zeit und 1000 Meilen hals­­bre­cherischer Fahrt einmal bis runter nach Rom und retour am 1. Mai 1955 mit einer bis heute nie wieder erreichten Durchschnittsgeschwindigkeit von 157,65 km/h über die Ziellinie der Mille Miglia in Brescia prügelte, waren der Mythos der Mercedes-Sportwagen geboren und selbst der Doppelsieg bei den 24 Stunden von Le Mans gleich im Jahr der Premiere vergessen. Und als dann auf Betreiben des amerikanischen Importeurs Max Hoffmann zum Flügeltürer 300 SL auch noch der Roadster kam und Hollywoods High Society im Sturm erobert hat, wurde der Sportwagen schnell zur Legende. Davon zehrt er noch heute und ist für das Mercedes-Image ähnlich wichtig wie die S-Klasse.

          Allerdings wurde der SL seinem Ruf mit den Jahren immer weniger gerecht. Zwar war er ein Dauerläufer mit schier endlosen Modellzyklen, wie sie sonst nur die G-Klasse erreicht. So wurde die Baureihe R 107 ganze 18 lange Jahre gebaut, von 1971 bis 1989. Davon sogar zehn Jahre als Coupé. Dessen Vorgänger, die berühmte zierliche Pagode, Werkskürzel W 113, wobei das W für Wagen steht, war acht Jahre im Programm. Davor gab es zwei Baureihen, die praktisch gleichzeitig von 1954 bis 1963 im Programm waren, den Flügeltürer (W 198) und das Cabriolet (W 121). Das R steht übrigens für Roadster.

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