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Neuer Fiat Ducato : Mit 40 auf zu neuen Ufern

Fiat hat vom Ducato 2020 mehr als 150.000 Einheiten verkauft. Bild: Hersteller

Fiat hat seinen Topseller Ducato gründlich überarbeitet. Der Lieferwagen, der gern auch zum Wohnmobil umgebaut wird, hat jetzt Assistenz-Systeme wie ein Pkw.

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          Fiat hat zwei Topseller im Programm: den kleinen, knuddeligen 500 und den eher profanen Lieferwagen Ducato. Der war in den vergangenen sieben Jahren Marktführer in seinem Segment und hat selbst im Krisenjahr 2020 seinen Absatz um acht Prozent auf 150 000 Einheiten steigern können, den vielen Wohnmobilen, die auf dem Ducato basieren, sei Dank.

          Boris Schmidt
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Schon seit 1981 verkauft Fiat den Lieferwagen, dieser wurde jetzt gründlich überarbeitet, steht aber im Prinzip immer noch auf der Plattform von 2006. Vor allem hinsichtlich der neuen Assistenz­systeme und Konnektivitätsmöglichkeiten kann 2021 von einem Sprung gesprochen werden, der Neue kann fast alles, was seine Pkw-Kollegen heute können, angefangen vom schlüssellosen Zugang übers automatische Einparken bis hin zum autonomen Fahren auf bescheidenem Level 2. Das umfasst unter anderem einen adaptiven Tempomaten nebst Verkehrszeichenerkennung oder ein Notbremssystem.

          Ein schönes Merkmal ist der elektronische Innenspiegel. Selbstverständlich sind die Instrumente digital, allerdings nur optional, wie auch die LED-Scheinwerfer an der überarbeiteten Frontpartie. Und Apple Car Play sowie Android Auto stehen parat. Das Fahrerhaus ist innen komplett neu gestaltet samt Lenkrad. Es gibt größere Ablagen in den Türen, die Klimaanlage leistet mehr, der dritte Sitz in der Mitte lässt sich umklappen und als Arbeitsfläche nutzen.

          Den neuen Ducato gibt es auch in einer elektrischen Variante. Bilderstrecke
          Neuer Fiat Ducato : Mit 40 auf zu neuen Ufern

          Die Motoren sind nicht nur überarbeitet, sondern neu. Sie sind sauberer und sieben Prozent sparsamer sowie 15 Kilogramm leichter. Es wird jetzt Euro 6D-Final erfüllt. Es kommen jetzt in etwas abgewandelter Form die 2,2-Liter-Motoren zum Einsatz, die bei Jeep und Alfa Romeo verwandt werden. Der Vierzylinder-Turbodiesel wird in verschiedenen Varianten angeboten, es gibt 120, 140, 160 oder 180 PS. Das maximale Drehmoment bewegt sich zwischen 320 und 450 Newtonmeter. Zu haben  sind ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine neue Neungang-Automatik, auf Wunsch ist eine Luftfederung verfügbar. Außerdem gibt es einen rein elektrischen Ducato. Das Ladevolumen beträgt in der 6,40-Meter-Variante 17 000 Liter. Die Bestellbücher sind offen.

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