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BMW-1er-Serie : Frontantrieb hinter der Niere

  • -Aktualisiert am

Das geht den Fans an die Nieren: Neuer 1er-BMW. Bild: Hersteller

Die neu aufgelegte BMW-1er-Serie folgt Kundenwünschen, bleibt kompakt, doch mit mehr Platz, und einer heult mit den Wölfen.

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          So groß war die Niere am kleinsten BMW noch nie: Der beim Start der 1er-Baureihe vor 15 Jahren noch in zwei schmale Hälften geteilte Traditions-Kühlergrill ist für die neue, radikal auf geräumigere Alltagstauglichkeit gebürstete Modellfamilie zu einer 82 Zentimeter breiten und 27 Zentimeter hohen Einheit mit fettem Rand aufgebläht worden. Im September fahren die ersten fünf Versionen mit weitaus gravierenderen Änderungen in den Markt: Die neue Einser-Reihe ist die erste BMW-Limousine mit Frontantrieb. Den gab es bisher nur im 2er-Van sowie den SUV X1 und X2.

          BMW wirft also den markentypischen Hinterradantrieb nun für sein kleinstes Modell auf den Schrottplatz der Technikgeschichte, streicht zudem die zweitürige Einser-Variante ebenso aus dem Programm wie die sanften und zwar verlockend, aber hier auch irgendwie überflüssig wirkenden, teuren Reihensechszylinder-Triebwerke.

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