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Neue Autos 2004 : Das Olympiajahr beglückt die Autofans mit reichlich Neuem

  • -Aktualisiert am

Auf ihn setzt Opel große Hoffnungen: neuer Astra Bild:

Auch für das neue Jahr verspricht die Auto-Industrie wieder ein mächtiges Feuerwerk an Neuheiten. In knapper Form die wichtigsten für 2004:

          Keiner soll sagen, er sei nicht gewarnt worden. In der Krise (welche Krise?) drücken die Automobilhersteller besonders heftig aufs Gas und bescheren dem unentschlossenen Interessenten quälerische Kopfschmerzen. Weit über 100 Neuheiten sind für das noch frische Jahr 2004 angekündigt. Die zunehmende Spezialisierung der Modellpaletten und die weitere Differenzierung der noch so kleinen Lücke wird dazu führen, daß es nicht als Rekordjahr in die Geschichte eingehen wird. Wohl aber als Jahr, in dem Weichen für den Wandel gestellt werden. Fast scheint es, als sei die klassische Limousine ein Auslaufmodell, das von pfiffigen, vielleicht bisweilen vordergründigen Autokonzepten abgelöst wird.

          Von Alfa Romeo bis Ford

          Alfa Romeo läßt nicht locker und pflegt die erfolgreichen Baureihen 147 und 156. Neben einem Facelift im September bekommt der 147 im Oktober eine zusätzliche Modellversion mit permanentem Allradantrieb. Der 156 wird ebenfalls als 4×4-Fahrzeug angeboten, mit leicht erhöhter Bodenfreiheit soll er als schlankere Alternative zu Audi allroad quattro und Volvo XC70 für die italienischen Momente abseits des Asphalts sorgen. Gleich zum Jahresanfang debütiert das bereits vorgestellte Sportcoupé Alfa GT, im Juli kommt die 1,8-Liter-Einstiegsversion dazu.

          Bei Audi tritt ebenfalls zu Jahresbeginn die stärkste A3-Version (3,2-Liter-V6, 174 kW/250 PS) an, außerdem bekommt der A8 einen V6-Diesel mit drei Liter Hubraum. Rechtzeitig vor dem Frühlingserwachen startet das S4-Cabrio, im April folgt das neu gestaltete Spitzenmodell, der A8 W12 (331 kW/450 PS). Im Mai präsentiert Audi die Neuauflage der oberen Mittelklasse-Baureihe A6. Sommer wird's, bis der A3 als Viertürer zu haben ist, kurz drauf bekommt der A4 ein Facelift, und fristgerecht für die Weihnachtseinkäufe steht die Kombivariante des A6 als Avant bei den Händlern.

          Das Coupé 645Ci eröffnet nächste Woche zusamen mit dem leichten Geländewagen X3 auf Basis der 3er-Limousine das Jahr für BMW. Im Frühjahr gibt es den 5er dann mit dem kleinen Dieselmotor (2,5 Liter) und als Kombiversion touring. Das 6er-Kabrio erscheint rechtzeitig zum Sommer, bald darauf ist eine kleine Erfrischung formaler Art für den 7er fällig, im Oktober feiert BMW nach langer Abstinenz den Wiedereinzug in die Kompaktklasse. Es startet der kleine 1er. Die Leistungsriesen M5 und M6 kommen Ende des Jahres.

          Der jüngst vorgestellte PT Cruiser Turbo ist die erste Neuheit von Chrysler. Die Limousine 300C debütiert im Juni, das dazu passende Kombimodell fünf Monate später. Im Herbst stehen die Überarbeitungen des Minivans Voyager und des SUV Grand Cherokee an.

          Ein Facelift spendiert auch Citroën dem Minivan Picasso, im Sommer startet der C4, der gegen Renault Mégane und Peugeot 307 bestehen soll. Im Herbst wird noch eine freizeitorientierte Variante des C3 nachgeschoben.

          Daewoo stellt im März den Kompaktwagen Lacetti zu den Händlern, zu erwarten sind zudem der Nubira Kombi und ein neuer Geländewagen.

          Fiat schlägt gleich im Januar mächtig den Gong, der Scudo bekommt ein Facelift, der Panda mit dem hoch gelobten 1,3-Liter-Dieselmotor ist zu haben, der vom Punto abgeleitete Microvan Idea tritt den Weg zum Kunden an, und für den großen Minivan Ulysse gibt es einen 2,2- Liter-Diesel. Der Allrad-Panda kraxelt ab September, die SUV-Variante des Minis zwei Monate später. Wichtig für Fiat ist das Facelift des Multipla im Oktober, der pfiffige Sechssitzer bekommt ein gefälligeres Gesicht.

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