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Neu vorgestellt: Dacia Sandero : Solides Basiswissen

Ein Schritt vor: Der neue Dacia Sandero in der Variante Stepway Bild: Dacia

Dacia schickt mit dem Sandero ein Fahrzeug auf die Straße, das nicht nur solide, sondern auch schick kann. Unsere erste Wahl: Die wilder anmutende Variante Stepway mit 90 PS.

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          In der Welt des automobilen Schöner, Höher, Weiter gibt es ein gallisches Dorf, das sich beharrlich widersetzt. Transport, Raum, Niedrigpreis stehen für Dacia seit je auf der Agenda. Damit hat es die zum französischen Konzern Renault gehörende Marke aus Rumänien zu einem ansehnlichen Kundenstamm gebracht. Der ist, wie am Verkaufsanteil zu sehen ist, einem feschen Auftritt nicht mal abgeneigt. Innerhalb der kompakten Sandero-Baureihe greift die Mehrheit zur wilder anmutenden Variante Stepway.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Beide werden neu aufgelegt, Mitte Januar kommen sie in den Handel. Die dritte Generation setzt im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf mehr Komfort und richtet sich stärker denn je an europäische, also eher verwöhnte Kunden. Die Abmessungen sind nahezu unverändert, etwas dynamischer wirkt das neue Modell, 4,10 Meter ist es lang. Solidität und Sicherheit gehen ein ordentliches Bündnis ein. Die Bügeltürgriffe wirken robust, als Abblendlicht scheinen helle LED. Das frischer zubereitete Cockpit verträgt sich kabellos mit Apple Carplay und Android Auto. Neue Sitze sollen mehr Bequemlichkeit bieten, der auf der Fahrerseite ist jetzt höhenverstellbar und hat eine Armlehne. Von Mitte 2021 an ist gar erstmals ein elektrisches Schiebedach bestellbar.

          Neue Bequemlichkeit: Der Sitz auf der Fahrerseite ist höhenverstellbar und hat eine Armlehne. Bilderstrecke
          Dacia Sandero im Fahrbericht : Solides Basiswissen

          Motorisch bleibt es beim klassischen Verbrenner, für elektrische Momente steht das Modell Spring am Start. Die Antriebe reichen vom Benziner mit trostlosen 65 PS bis zum 100 PS starken Eco-G, der Benzin als auch Flüssiggas verträgt. Sie alle sind Hausmannskost, die auf 100 km/h in 12 bis 14 Sekunden beschleunigt und zwischen 160 und 170 km/h endet. Volumen wird der Dreizylinder mit 90 PS machen, der mit einem gemächlich orientierten CVT-Automatikgetriebe kombinierbar ist. Das karge Basismodell gibt es von 8500 Euro an, die feinste Variante ab 14 200 Euro, zuzüglich überschaubarer Extras. Wir halten den Stepway mit 90 PS für erste Wahl. So rückt der adrette Sandero enger an den Clio heran, dessen Basis er nutzt. Renault muss damit rechnen, dass er nicht nur in fremdem Revier wildern wird.

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