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Motor Show in Los Angeles : Vorfahrt Amerika: Von Krise keine Spur

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Schönes Snuckelchen: Volkswagen zeigt das Beetle Cabriolet, es fährt im Frühjahr vor Bilderstrecke

Derweil holt die Muttergesellschaft Volkswagen mit der Weltpremiere des Beetle Cabriolet zu einem größeren Schlag aus. Der offene Beetle, der im Frühjahr zu uns kommt, ist ein wunderhübsches Auto. Sein Verdeck öffnet stets elektrisch, er wird auch für Amerika mit einem Dieselmotor zu haben sein (2,0 Liter, 140 PS). Für Deutschland sind fünf Triebwerke, davon zwei Diesel, im Angebot. Außerdem debütiert in der Stadt der Engel die Serien-Version des Jetta Hybrid, die ebenfalls im Frühjahr auch nach Deutschland kommt. Kombiniert werden ein 1,4-Liter-Turbobenziner (150 PS) und ein 20-kW-Elektromotor. Dass im Schnitt 4,7 Liter Super auf 100 Kilometer auf einer Tour im Jetta Hybrid von San Francisco nach Los Angeles möglich sind, bewiesen ein deutsches Vater-und-Tochter-Team im Rahmen eines Wettbewerbs.

Kalifornien ist einer der wichtigsten Märkte für Porsche, da kommt es gut zupass, dass man mit dem Debüt des „all new“ Cayman ein Zeichen setzen kann. Der Boxster-Zwilling mit festem Dach wird in zwei Motorversionen angeboten, mit 2,7 oder 3,4 Liter Hubraum. Auch er ist leichter, stärker und sparsamer geworden. In Amerika kostet das Basismodell 52.600 Dollar, bei uns knapp 52.000 Euro. Ab dem 2. März ist der Cayman im Handel, der künftig eine größere Rolle im Porsche-Portfolio spielen soll. Mit verschiedenen Namen für das im Prinzip gleiche Auto ist man nicht ganz glücklich. Porsche investiert in Amerika 100 Millionen Dollar, das ist die bislang größte Einzelinvestition außerhalb Deutschlands. Man kann es sich leisten; nicht nur auf dem amerikanischen Markt steigen die Absatzzahlen.

Das Elektro-Auto ist nicht mehr das große Thema

Und sonst in LA? Die Stimmung ist verhalten optimistisch, vor allem die koreanischen Hersteller Kia und Hyundai haben mächtige Auftritte. Alle wichtigen Volumen-Marken sind vertreten, bis auf Suzuki. Lamborghini und Ferrari fehlen, auch Rolls-Royce passt. Bentley, Aston Martin und Lotus zeigen Flagge. Der kalifornische Autohersteller Tesla verzichtet auf einen Auftritt, dafür ist Fisker mit seinen Hybrid-Sportwagen vertreten.

Toyota zeigt den neuen RAV4, man sieht nicht ganz so viele martialische Geländewagen und Pick-ups wie sonst. Fiat ist ja schon seit einiger Zeit mit dem 500 aktiv, dem jetzt auch noch der 500L zur Seite gestellt wird. Ford freut sich auch in Los Angeles über die Wahl des Fusion zum „Green Car of the year“ und über den neuen Fiesta, der prominent auf dem großen Stand präsentiert wird. Bis auf die Ein-Liter-Version (in Mexiko) soll er generell in Deutschland gebaut werden. Einen ungewöhnlichen Stand hat die edle Ford-Tochter Lincoln. Es werden ausschließlich Oldtimer gezeigt, einer schöner als der andere, dazu ein aktuelles Modell von heute. Opel-Modelle kann man auch sehen, bei Buick. Dort stehen der Encore (Mokka) und der Lacrosse (Insignia), selbst einen Buick auf Basis des Astra Stufenheck gibt es. Das Elektro-Auto ist nicht mehr das große Thema, man betrachtet das Thema etwas weniger aufgeregt, ohne es zu vernachlässigen. Irgendwie arbeiten alle daran. GM beweist es mit dem elektrischen Chevrolet Spark, der 2014 auf den Markt kommen soll.

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